Irene (Regina Zwisler, sitzend) wird nach ihrem Stellenverlust von Alex (Marianne Dettling), Gaby (Nicolette Horat), Beate (Sonja Steiner) und Carmen (Monika Huwyler) getröstet und moralisch unterstützt. Bild Ruth Auf der Maur
Irene (Regina Zwisler, sitzend) wird nach ihrem Stellenverlust von Alex (Marianne Dettling), Gaby (Nicolette Horat), Beate (Sonja Steiner) und Carmen (Monika Huwyler) getröstet und moralisch unterstützt. Bild Ruth Auf der Maur

Bühne

Über die Freuden und Leiden mit fünfzig

Grossen Anklang fand die Komödie «Was wirklich zählt» im Theater Schwyz.

Wen wunderts: Vor allem viele theaterbegeisterte Frauen fanden sich am Freitagabend im Theater Schwyz an der Bahnhofstrasse ein, um das Drehbuch- Debüt von Sonja Steiner zu sehen. Gespielt wurde das Stück von den The@- terWeibern+ unter der Regie von Karin Suter. Das Stück hielt was es im Voraus versprach: Viele Fragen für Frauen rund um 50 wurden thematisiert. ZumGlück hatte auch der Humor Platz – so blieb der Abend unterhaltsam und spannend. Kündigung, Diäten und Männer Die fünf Frauen sind, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Das Hausmütterchen Gaby, die erfolgreiche Kosmetikerin Beate, die etwas oberflächliche Carmen aus der Werbebranche, die solide Irene und schliesslich die idealistische Alex. Eigentlich sollte ja das Zusammentreffen der fünf Freundinnen Vergnügen bereiten, denn Irene hat Geburtstag. Leider eröffnet diese, dass sie ihre Stelle aus Altersgründen verloren hat. Das ist aber nur der Anfang von den «Leiden», die die fünf Freundinnen meisternmüssen. So langsam bröckelt die Fassade, und die wahren Ängste und Sorgen kommen zum Vorschein. Aber keine Angst: Am Schluss wird alles gut.

Bote der Urschweiz (Ruth Auf der Maur)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.06.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/1KkUej