Begeisterten die Zuhörer: Olivera Sekulic-Barac und der Chor Heruvim. Bild Ilona Scheiber
Begeisterten die Zuhörer: Olivera Sekulic-Barac und der Chor Heruvim. Bild Ilona Scheiber

Musik

Engelsgesang brachte Wärme

Der Projektchor Heruvim entführte am Freitagabend die Zuhörer in der Pfarrkirche Seewen für einmal in die Welt der osteuropäischen Kirchen- und Volksmusik.

Der Chor Heruvim, die biblische Bezeichnung für Engel von hohem Rang, wurde 2011 gegründet, um vor allem osteuropäische Musik aufzuführen. Im Repertoire des Chors finden sich Stücke von serbischen, russischen, bulgarischen, estnischen und einem unbekannten byzantinischen Komponisten. Unter der Leitung von Olivera Sekulic-Barac führte der Chor ein überwältigendes Konzert auf. Der erste Teil führte die Zuhörer in die Welt der Kirchenmusik. Das Publikum wurde von den teils düsteren, teils fröhlichen Klängen mitgerissen und verzaubert.

Man traute sich kaum zu atmen

Die fantastischen Stimmen der Sänger hallten durch die Pfarrkirche.Teilweise traute man sich kaum zu atmen, so sanft waren die Gesänge, um dann einen Moment später wieder mit voller Stärke Gott zu preisen. Die zweite Hälfte des Konzerts widmete sich den weltlichen Klängen Osteuropas. Im ersten Lied «Pavane» (dt. Tanz) bekam der Chor Unterstützung vom Jugendorchester der Musikschule Schwyz. Gemeinsam begeisterten sie die Zuhörer mit sanften, anmutigen Klängen. Die beeindruckenden Stimmen und die euphorische Art des Dirigierens von Olivera Sekulic-Barac liessen die Zuhörer die eisige Kälte der letzten Tage vergessen, und man tauchte völlig in diese wunderbare Welt der Klänge ein.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.02.2012

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schwyzkultur.ch/a7d7qc