Spektakel vor majestätischer Kulisse: Gut 1700 Besucherinnen und Besucher kamen, um «ihre» Musik aus den 70er-Jahren live zu erleben. Zu Beginn des «Sweet»-Konzerts setzte gar der Regen kurz aus.
Spektakel vor majestätischer Kulisse: Gut 1700 Besucherinnen und Besucher kamen, um «ihre» Musik aus den 70er-Jahren live zu erleben. Zu Beginn des «Sweet»-Konzerts setzte gar der Regen kurz aus.
Gut ausgerüstet ist Regen kein Problem: Die 1700 Gäste an der Oldie Night in Seewen erlebten zwar mehr als einen Wolkenbruch, die bekannten Bands aus den 70er-Jahren sorgten mit ihrer Musik aber für gute Laune.
Gut ausgerüstet ist Regen kein Problem: Die 1700 Gäste an der Oldie Night in Seewen erlebten zwar mehr als einen Wolkenbruch, die bekannten Bands aus den 70er-Jahren sorgten mit ihrer Musik aber für gute Laune.
Voll in Aktion: Der Gitarrist von «The Sweet» Steve Grant sorgte zusammen mit seinen Bandkollegen für beste Unterhaltung. Bilder Christian Ballat
Voll in Aktion: Der Gitarrist von «The Sweet» Steve Grant sorgte zusammen mit seinen Bandkollegen für beste Unterhaltung. Bilder Christian Ballat

Musik

Vergnügen bei Regen und Wind

Wer sich bei Hits wie «Sugar Baby Love», «Wig Wam Bang» oder «Living next Door to Alice» wohlfühlt, tut dies bei jedem Wetter. Die Oldie Night in der Badi verbreitete gute Laune.

An derOldie Night am Lauerzersee wurden die Gäste am Samstag heftig geduscht. Rund 1700 Tickets hatten die Veranstalter der ersten Oldie Night in der Badi Seewen im Vorverkauf abgesetzt, an der Abendkasse aber blieb es dann ruhig. Wer an den Lauerzersee kam, trotzte gut gelaunt und gut ausgerüstet dem Wetter. Mit «Smokie», «The Sweet» und «The Rubettes» standen drei erfolgreiche Bands der 70er-Jahre auf der Bühne.

Die 70er-Jahre boten Rock und Pop, liessen die jungen Menschen tanzen, friedliche Partys feiern und sich verlieben. Viele der gut 1700 Gäste am Samstagabend in der Seebner Badi (Luft knapp 20, Wasser 24 Grad) erinnerten sich an die guten Gefühle und verflossenen Lieben.

Von Regen nicht abgeschreckt

So richtig nass wurde es gegen Konzertende von «Stets ä Soo», die als «special guest» auf der Bühne die Songs von «Status Quo» aufleben liessen. Aber auch die Fans von «The Rubettes» mussten wasserfest sein. «Sugar Baby Love» klebte schon fast vor Nässe. Doch dem durchschnittlich etwas älteren Publikum schienen weder Pfützen, Blitz, Donner noch Regen etwas auszumachen. Pellerinen und Schirme ergaben ein farbiges Bild, ganz ohne Zutun des grossen Licht-Mischpults.

Verfrühte Vorfreude

Die Vorfreude auf ein trockenes Konzert von «The Sweet» war verfrüht. Gar ein mitgebrachtes Fanplakat wurde nach Auftrittshälfte vom Regen in Mitleidenschaft gezogen. Nichtsdestotrotz: Vor der Bühne wurde bis in die hintersten Reihen mitgesungen und mitgetanzt. Etwas trockener wurde der Auftritt von «Smokie», was sich allerdings nur auf das Wetter bezieht. Die Musik fegte wie eh und je. Und einige liessen sich vom Song «Lay Down in the Arms of Someone» nur allzu gerne inspirieren.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.07.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/FcE1vD