Ramon Kündig begleitete Riana Steinmann bei einem ihrer eigenen Songs. Bild: Patrick Kenel
Ramon Kündig begleitete Riana Steinmann bei einem ihrer eigenen Songs. Bild: Patrick Kenel

Musik

Zwei junge Talente bei Intrinsic Soundz

Nach einem längeren Unterbruch wurde die Intrinsic Soundz am Mittwoch fortgesetzt.

Musikproduzent David Bürgler war sofort begeistert von Riana Steinmann, als er die Gewinnerin des Nachwuchswettbewerbs bandXost auf SRF3 hörte. Die 19-jährige angehende Primarlehrerin aus Appenzell singt und spielt Klavier, tritt bisher aber noch ohne Band auf. 15 bis 20 englischsprachige Songs hat sie schon komponiert. Einige davon, wie «Go» und «Heart of Gold», brachte sie am Mittwoch ins «Gaswerk» mit. Der Stil der Singer-Songwriterin weist Einflüsse aus Jazz, Soul und Pop auf. Als zweiter Gast war der Schwyzer Ramon Kündig mit von der Partie. Als Schlagzeuger wurde er auch auf dem Vibrafon und der Marimba ausgebildet. Am Beginn seiner Karriere, vor zehn Jahren, durfte er das Amateur-Filmprojekt «Cocaine» vertonen. Unterstützt durch die Band, spielte er sein Frühwerk auf dem Vibrafon und konnte die damalige Filmcrew im Publikum begrüssen. Mit Rianas Stil freundete sich Kündig schnell an. «Schön, dass man mal über den eigenen Horizont blicken kann», meinte er nach seinem Auftritt bei Intrinsic Soundz. David Bürgler hat für das 90-minütige Konzert Stücke der beiden Gäste arrangiert. Aus seinem eigenen Schaffen präsentierte er zudem die Rock-Version einer Melodie aus Camille Saint-Saëns «Karneval der Tiere».


Konzertreihe geht im Herbst weiter


Im Herbst soll Bürglers bunte Konzertreihe mit bekannten Künstlern wie Nicolas Senn und Knackeboul im «Gaswerk» weitergehen, jedoch nicht mehr strikt in monatlicher Folge. Neu ist der Eintritt wieder frei. Das Publikum soll sich mit einer Topfkollekte an den Kosten von rund 4000 Franken pro Abend beteiligen. Im Scherz kündigte der Organisator eine neue Form der Jam-Session an: «Wir spielen so lange, wie Nötli in die Gitarre gelegt werden.» Die Coverversion des Ed-Sheeran-Popsongs «Shape of You», die es dabei zu hören gab, dauerte dann allerdings doch nicht viel länger als das Original.


Bote der Urschweiz / Patrick Kenel

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

10.05.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/ipb1A3