«Sarah und ich ergänzen uns beimSingenmittlerweile blind», betonte Padi Bernhard. Bild: Nadja Tratschin
«Sarah und ich ergänzen uns beimSingenmittlerweile blind», betonte Padi Bernhard. Bild: Nadja Tratschin

Musik

Trybguet taufte ihr Erstlingswerk «So wyt so guet»

Vor 125 Gästen präsentierte Trybguet sein erstes Album und feierte zugleich den 50. Geburtstag von Bandleader Padi Bernhard.

Von Anfang an herrschte im «Gaswerk » während des Konzerts von Trybguet eine ganz spezielle Stimmung. Eine Mischung aus Neugier, Faszination und Mitgehen in allen Songs der Band war im Publikum während des ganzen Abends spürbar. Bandleader Padi Bernhard und Sängerin Sarah Heer waren vor lauter Freude, dass sie nach knapp einem Jahr endlich wieder einmal live spielen durften, total kribbelig. Sie beide und die ganze Band zeigten sich während des ganzen Konzerts äusserst authentisch, spontan und locker. Bei den Songs «Mit mir mit» und «Wie gärn i di ha» tanzten die Gäste und sangen lautstark mit.

Rätselwettbewerb anstelle einer Champagner-CD-Taufe


Nach einer Spielpause überraschte Trybguet anstelle von Champagner und Taufpate mit einem Wettbewerb in Form eines Rätsels. «Wer weiss, wie alt wir alle zusammen sind, bekommt unsere CD geschenkt», schmunzelte Padi Bernhard in die Runde. Nach ein paar falschen laut gerufenen Versuchen «tüpfte» Rita Fischer aus Brunnen mit der Zahl 303 exakt das richtige Alter. Strahlend holte sie die CD vor der Bühne ab. Danach legte Trybguet nochmals an Intensität und Spielfreude zu. In den beiden Duetts «Det woni aneghör» und «Wiene Falter zum Füür» gingen Padi Bernhard und Sarah Heer völlig in der Musik auf, und die Gäste kamen in den Genuss der beiden harmonisch ineinanderfliessenden Stimmen. «Wiene Falter zum Füür» ist eine Mundart-Perle und Ode an Polo Hofer. Bassist Al Schmid hat sich Padi zuliebe an diesen Song gewagt und ihn für die Band arrangiert. «Al hörte, dass etwas Grossartiges in diesem Song schlummert» verriet Bernhard. Mit dem Titel «Sletschte Lied» verabschiedete sich Trybguet offiziell vomPublikum.

Bote der Urschweiz / Nadja Tratschin

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.09.2020

Webcode

www.schwyzkultur.ch/6tBnPE