Solist Axel Schlosser und die BOS Big Band sorgten für Gänsehaut. Bild Nicole Reichmuth
Solist Axel Schlosser und die BOS Big Band sorgten für Gänsehaut. Bild Nicole Reichmuth

Musik

Geschichte der Jazztrompete

Am Samstag begeisterte die BOS Big Band die zahlreichen Gäste gemeinsam mit Gastsolist Axel Schlosser am Jazz’n’Dinner in der Stockberghalle in Siebnen.

Mit ihrem abwechslungsreichen Programm, das ganz der Geschichte der Jazztrompete gewidmet war, präsentierte die Big Band des Blasorchesters Siebnen (BOS) unter der Leitung von Edgar Schmid die Vielfalt des Jazz und führte so gekonnt durch den entspannten Konzert- und Dinnerabend in der Stockberghalle in Siebnen. Die knapp 20 Musiker eröffneten den Abend mit dem von George Gershwin komponierten Stück «Fascinating Rhythm» und wurden dabei dem Titel des Stücks mehr als gerecht. Die musikalische Reise wurde unter anderem von «Flight of the Foo Birds» geprägt, welches Edgar Schmid persönlich arrangiert hatte. Dieser kündete daraufhin mit grosser Freude den herausragenden Gastsolisten des Abends, Trompeter Axel Schlosser, an.


Trompetenklänge vom Feinsten


«Always and Forever» – diese rund fünfminütige Ballade, welche von Pat Metheny komponiert wurde,sorgte für Gänsehaut.Axel Schlosser,Mitglied der hr-Bigband, spielte das wunderschöne Stück mit einer beinahe greifbaren Leidenschaft, weswegen es nicht verwunderlich war, dass anschliessend die Worte «woah, isch das schön gsi» durch die völlig ausgebuchte Halle raunten. Doch nicht nur mit seiner hervorragenden Trompetenkunst und Stücken wie «A Night in Tunisia» oder «Concerto for Cootie» eroberte er die Herzen der Zuschauer, er sorgte auch mit viel Witz und Charme für eine lockere Atmosphäre und einen gelungenen Abend. Die nächsten Konzerttermine des Blasorchesters Siebnen sind die Winterkonzerte am 15. und 16. Dezember sowie das Frühlingskonzert am 6. April in der Stockberghalle Siebnen.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Nicole Reichmuth

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.09.2018

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schwyzkultur.ch/rn9K1v