Der Chor schwelgt in Kindheitserinnerungen. Die einzelnen Mitglieder überzeugten mit ihren Stimmen und schauspielerischem Können. Bild Yasmin Jöhl
Der Chor schwelgt in Kindheitserinnerungen. Die einzelnen Mitglieder überzeugten mit ihren Stimmen und schauspielerischem Können. Bild Yasmin Jöhl

Musik

Zurück in die 90er-Jahre

Am Samstagabend nahmen die Fairydusters das Publikum mit auf eine Reise in die 90er-Jahre und überzeugten mit einem vielseitigen und nostalgischen Konzert.

«Weisch no?!» Wenn die Fairydusters zusammensitzen, wird nicht nur viel gelacht, es entstehen auch immer einmalige Projekte. Genauso präsentierten sie am Samstagabend in der evangelisch- reformierten Kirche Siebnen ein Programm, das Abwechslung, Lebensfreude pur und eine Portion Humor versprach.


Schauspielerisches Talent


Dabei nahmen die Fairydusters das Publikum mit an ihren Stammtisch im Restaurant «Blume» in Uznach, wo sie ihr neues Projekt planten. Gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen und liessen dank passenden Liedern die 90er-Jahre aufleben. Von Gölä über Queen bis hin zu den Backstreet Boys – das Repertoire war unglaublich vielseitig. Immer wieder wurden die Stücke mit humorvollen Szenen unterbrochen, mit denen der Chor auch sein schauspielerisches Talent bewies. So erfuhr beispielsweise «Titelgschicht» von Subzonic vehemente Ablehnung seitens einiger Sängerinnen, da «inestäche, umeschlah, durezieh und abelah» sie an ihre Strickerfahrungen im Handarbeitsunterricht erinnert. Dass früher alles besser war, darüber sind sich die Fairydusters einig – ausser der Mode, wie Dirigentin Caroline Rohrer schmunzelnd ergänzt. So sehnten sie sich mit dem Song «Heimweh » von Plüsch nach diesen alten Zeiten. Ob englische oder schweizerdeutsche Titel, dem Chor ist ein vielseitiges Projekt gelungen,welches nicht zuletzt auf der Vielseitigkeit der einzelnen Mitglieder beruht. «Das ist das Spezielle an diesem Projekt», wie Rohrer erzählt.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Yasmin Jöhl

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.06.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/2pteCe