Am Frühlingskonzert nahm das Blasorchester Siebnen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Kindheit, und zwar mit zahlreichen Filmmelodien und dem Hauptwerk «Pinocchio». Bilder Simon Mächler
Am Frühlingskonzert nahm das Blasorchester Siebnen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Kindheit, und zwar mit zahlreichen Filmmelodien und dem Hauptwerk «Pinocchio». Bilder Simon Mächler
Marc Jaussi bekommt für sein Flügelhorn-Solo tosenden Applaus.
Marc Jaussi bekommt für sein Flügelhorn-Solo tosenden Applaus.

Musik

Zurück in die Kindheit

Am Samstagabend lud das Blasorchester Siebnen zum Frühlingskonzert mit dem Hauptwerk «Pinocchio» in die Stockberghalle.

Das Blasorchester unter der Leitung von Blaise Héritier nahm das Publikum in der voll besetzten Stockberghalle mit auf eine zauberhafte musikalische Reise. Sie führte zurück in Jugendjahre mit Filmmusik aus altbekannten Spielfilmen und dem diesjährigen Hauptwerk, der Suite Sinfonica «Pinocchio» von Ferrer Ferran. Lebendig wurde die hölzerne Marionette, ihre Abenteuer und die Verwandlung in einen Jungen aus Fleisch und Blut vor Augen geführt.

Lausbub Kevin und Indiana Jones

Der Abend startete jedoch mit der feierlichen «La Sivigliana», einem sinfonischen Marsch von Adolfo Di Zenzo. Der italienische Komponist dirigierte von 1957 bis 1975 die Stadtmusik Locarno. Anschliessend folgte schon der musikalische Höhepunkt des Abends mit der Suite Sinfonica «Pinocchio», bei der in vier Sätzen die Herstellung der Marionette, ihre Abenteuer und die fabelhafte Verwandlung in einen echten Jungen beschrieben werden. Dieses anspruchsvolle Stück nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die eigenen Kindheitserinnerungen und löste grossen Beifall aus.

Etwas Jazz als Sahnehäubchen

Nach der Pause spielte das Blasorchester vorwiegend Stücke berühmter Spielfilme. So ertönte die allseits bekannte Melodie und Titelmusik aus Indiana Jones, jenes Abenteurers mit Cowboy-Hut und Peitsche, mit dem Titel «Raiders March». Weitere Erinnerungen an kindliche Fernseh-Abende löste auch die Melodie des frechen Lausbuben in «Kevin allein zu Hause » aus. Mit der Melodie des Superhelden «Batman» zog das Blasorchester einen Schlussstrich unter die Filmmusik und spielte anschliessend zwei Jazz-Stücke («Sophisticated Lady» und «Black Bottom Stomp») mit einem herausragenden Soloeinsatz von Dominik Hüppin. Nach grossem Beifall folgte als Zugabe der Schweizer Marsch «Bellinzona ».

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

23.04.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/PTAmg7