Rätschwyber waren unterwegs: Viel Volk lauschte dem Vortrag über das Siebner Sündenregister. Bilder Kurt Kassel
Rätschwyber waren unterwegs: Viel Volk lauschte dem Vortrag über das Siebner Sündenregister. Bilder Kurt Kassel
Die Rätschwyber wussten, was sich das ganze Jahr über ereignete...
Die Rätschwyber wussten, was sich das ganze Jahr über ereignete...

Volkskultur

Dorfrapport der Rätschwyber

Seit 31 Jahren ziehen sie an der Fasnacht von Beiz zu Beiz und präsentieren den Leuten einen nicht ganz ernst zu nehmenden Rückblick auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres.

So auch am vergangenen Freitagabend. Da kamen die kleineren und grösseren Sünden aufs Tapet. Fritz Züger und sein Schneetöff kam ebenso zur Sprache wie die Glasschiebetüre bei der Migrol Tankstelle (siehe Box) oder die beiden Familien, die ohne Funkkontakt in die Töffferien fuhren. In den dekorierten Lokalen genossen die Zuhörer die Verse mit Schadenfreude. Und die ist ja bekanntlich die schönste aller Freuden.

Schnitzelbank der Siebner Rätschwyber

d’Migrol Tankstell, hät Glasschiebtüre
bim putze streck sie de Chopf zwüschet düre
s’Andermatt Vreni wetti wüsse
was alles laufe tuet det usse
doch dänn passierts die Tür goht zue
und fertig isch do mit de Rueh
sie schreit druck ändlich mol de Chnopf
das ich befreie cha min Chopf.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

13.02.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/CZFSGb