Brauchtum / Feste
So bunt war der grosse Umzug in Brunnen
Was für ein Wetterglück! Mit 13'000 Personen genossen jedoch etwas weniger als im letzten Jahr das bunte Treiben. Die 50 Nummern begeisterten das Publikum mit viel Kreativität und Herzblut.
«Die Stimmung ist einfach grossartig, und zum Glück hat das Wetter jetzt doch noch grösstenteils mitgespielt», sagt Bartlivater Alois Kessler, kurz nachdem er seine Kutsche am Ende des Umzugs verlassen hat. Damit war er nicht alleine. Mit Regenpelerinen und Schirmen ausgerüstet, säumten die kleinen und grossen Zuschauer den Strassenrand der rund 2,5 Kilometer langen Umzugsroute durchs Dorf. Wie Bartlipräsident Armin Diethelm gegenüber dem «Boten» sagte, waren es in diesem Jahr mit rund 13'000 Zuschauenden etwas weniger. Trotzdem zeigte er sich sehr zufrieden mit der diesjährigen Durchführung.
Olympische Spiele in Brunnen
Unter dem Motto «Traditione us aller Wält» präsentierten die Gruppen farbenfrohe Sujets und Bräuche aus verschiedenen Ländern und sorgten für eine stimmungsvolle und vor allem farbenfrohe Fasnacht. Aber auch Sujets passend zum Bartlipaar Alois und Elsie Kessler-Bühlmann fehlten natürlich nicht. Gleich mehrere Nummern griffen des Bartlivaters Leidenschaft zum Fussball auf. Ein Wagen nahm das Bartlipaar mit in die Berge – zur Erholung nach Arosa–, und auch der ewige Streit zwischen Raclette und Fondue wurde von einer Gruppe «ausgetragen» sehr zur Freude der Umzugsbesuchenden, welche in den Genuss von feinen Käsemöckli kamen. Auch Suiets zum aktuellen Zeitgeschehen und Kuriositäten aus der Region waren vertreten. Eine Gruppe suchte in ihren Booten den Dorfhafen Brunnen, beim Sujet «Grönland ‑im Föhnland» waren Inuit, Eisbären und Iglus zu sehen, und auch die Olympischen Spiele oder das Priis-Geglä fehlten nicht. Auch Weltkunst war zu sehen. So wurde gezeigt, wie das Sonnenrad des Künstlers Ugo Rondinone an der Werkbank entsteht– ein Highlight des Umzugs.
Bote der Urschweiz / Petra Imsand
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Bote der Urschweiz
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