Nervenaufreibende Stimmung verbreiten (von links) Bruno Hirzel (Marcel Inderbitzin), Susanna Oberholzer (Marianne Dettling), Hector Lorenz (Martin Simeon), Max Hügi (Markus Meyer) und Dr. Urs Castelberg (Beda Schuler). Bild Christoph Jud
Nervenaufreibende Stimmung verbreiten (von links) Bruno Hirzel (Marcel Inderbitzin), Susanna Oberholzer (Marianne Dettling), Hector Lorenz (Martin Simeon), Max Hügi (Markus Meyer) und Dr. Urs Castelberg (Beda Schuler). Bild Christoph Jud

Bühne

Mörderische Gelüste entstehen im Hotel Rabeneck

Das Steiner Theater verbreitet mit der Krimikomödie «Rabeneck» knisternde Stimmung und mörderische Action. Mit 60 Personen war die Premiere mässig besucht.

Mit der Kriminalkomödie «Rabeneck» präsentiert das Steiner Ensemble ein bekanntes Stück aus der Feder des 2004 verstorbenen Bündner Autors Hans Gmür. Das «Rabeneck» ist ein Hotel irgendwo in den Bündner Bergen. Der alternde ehemalige Weltstar und Sänger Hector Lorenz (Martin Simeon) hält sich kurz vor dem Saisonende zusammen mit seiner momentanen Geliebten Uschi Schneebeli (Viola Simeon) und seinem Memoirenschreiber Bruno Hirzel (Marcel Inderbitzin) im «Rabeneck» auf. Hotelbesitzer Max Hügi (Markus Meyer) und Bardame Carmen (Rachel Michel) erwarten mit voller Aufmerksamkeit den berühmten Gast und seine Begleitung. In der Tratschpresse wurde publik gemacht, dass der an Berühmtheit verlorene ehemalige Weltstar in seinen Memoiren festhalte, dass er Millionen an Menschen vermache, die ihm in seinen letzten Lebensstunden beiseitestehen werden.

Mord aus Geldgier?

Eine ältere Dame betritt den Raum. Es ist Susanna Oberholzer (Marianne Dettling), die Wert darauf legt, als Fräulein angesprochen zuwerden. Die Hobby- Krimiautorin lernt bald den nun eintreffenden Weltstar Lorenz kennen. Fräulein Oberholzer liess Lorenz’ Testament aufhorchen – sie spürt bereits den Stoff für ihren nächsten Kriminalroman. Millionär Lorenz jedoch fürchtet plötzlich um sein Leben. Kommt es zum Mord? Will jemand in der stürmischen Nacht in dem abgelegenen Berghotel dem schnellen Ableben des reichen Stars Vorschub leisten? Regisseur Georg Suter und die sieben Darsteller – zu denen auch Beda Schuler als Dr. Urs Castelberg gehört – präsentieren ein spannendes und hauptsächlich für die zwei Hauptrollen (Frl. Oberholzer und Hector Lorenz) sehr viel Text umfassendes und somit anspruchsvolles Stück.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

26.10.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/XvA4qE