Pippi Langstrumpf (Jenny Gisler) erhält Besuch von ihrem Vater (Markus Meyer), rechts. IhreFreunde Thommy (Andreas Diem) und Annika (Deborah Walker) freuen sich. Bild: Christoph Jud
Pippi Langstrumpf (Jenny Gisler) erhält Besuch von ihrem Vater (Markus Meyer), rechts. IhreFreunde Thommy (Andreas Diem) und Annika (Deborah Walker) freuen sich. Bild: Christoph Jud

Bühne

Steiner Theater zeigt aufwendige Inszenierung

Die Premiere des Steiner Theaters mit dem Stück «Pippi Langstrumpf» war ein Besuchermagnet. Die Leistungen der 16 Darsteller sind sehr überzeugend.

Das Steiner Theater trumpft diese Saison mächtig auf. «Es ist eine der aufwendigsten Inszenierungen in unserer Vereinsgeschichte», schreibt Marcel Inderbitzin, Präsident Steiner Theater, im Flyer zum Stück «Pippi Langstrumpf». Und diese Aussage konnte Regisseur Peter Inhelder im Gespräch mit dem «Boten» nach der gestrigen Premiere bekräftigen. So ist der personelle Aufwand mit 16 Darstellern in 19 Rollen sehr gross. Regisseur Inhelder mag sich nicht erinnern, dass am Steiner Theater schon einmal so viele Personen auf der Bühne standen.

Neulinge dabei

Fünf Darsteller stehen in dieser Saison erstmals auf der Steiner Bühne im Einsatz. Auch die sehr aufwendige Kulisse fällt auf. Erstmals wurde der Rohling der Kulisse nicht durch das Steiner Theater selbst, sondern von einer Schreinerei hergestellt. Sehr schön bemalt wurde die Kulisse von Armin Walder, Ursi Reich und Tanja Küttel. Die Villa Kunterbunt – Pippis altes Haus – mit dem Pferd Kleiner Onkel auf der Veranda dominiert auf der Bühne. Für die schnellen Wechsel zwischen den neun Akten wird die massive Villa-Kulisse durch einen Vorhang verdeckt. Im offenen Wechsel wird zwischen den fünf Bühnenbildern gewechselt. Rund zwei Drittel der gestrigen Premierenbesucher waren Kinder. 200 Personen waren insgesamt in der Aula Steinen. «Dies habe ich noch nie erlebt», gestand der sehr zufriedene Regisseurund erklärte, üblicherweise seien Premieren eher harzig. Dem spontanen Applaus und den vielen herzhaften Lachern, vor allem von den Kindern, war zu entnehmen, dass diese ihre helle Freude an dem lustigen Treiben auf der Bühne hatten

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

02.11.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/nshy6j