Die Skulptur ist enthüllt. Künstler Jo Lindauer (von links), Zentrumsleiterin Verena Stämpfli, Gemeindepräsident Roger Andermatt und Altersheim-Betriebskommissions-Präsident Paul Betschart. Bild Ernst Immoos
Die Skulptur ist enthüllt. Künstler Jo Lindauer (von links), Zentrumsleiterin Verena Stämpfli, Gemeindepräsident Roger Andermatt und Altersheim-Betriebskommissions-Präsident Paul Betschart. Bild Ernst Immoos

Kunst & Design

Staunen für fahrend-arbeitende Skulptur

Das Alters- und Pflegezentrum Au erhielt ein besonderes Kunstwerk aus alten Gegenständen: Es lässt sich gar verschieben.

Vor 15 Jahren wurde das Haus Mythen des Alters- und Pflegezentrums Au in Steinen eröffnet. Gestern sorgten nun die 65 Angestellten zusammen mit zahlreichen Helferinnen und Helfern aus Vereinen für ein tolles Jubiläum, zu welchem nicht nur die 47 Bewohner, sondern auch die Steiner Bevölkerung geladen war. Nach dem Festgottesdienst, gehalten von Pfarrer Rudolf Nussbaumer, gings gleich zur feierlichen Übergabe der Jubiläums- Skulptur. Während Gemeindepräsident Roger Andermatt die Grüsse der Behörde überbrachte, dankte Betriebskommissions-Präsident Paul Betschart allen Beteiligten für dieses vielseitig, mit viel Folklore organisierte Jubiläumsfest.

Kunstwerk kann arbeiten

«Gwunderwunderwelt» wird es genannt, das neue fahrende Kunstwerk, welches Jo Lindauer, Schwyz, schuf und bei der Entstehung auch die Ideen der OK-Arbeitsgruppe einbezog. Mit Gegenständen aus der Vergangenheit entstand ein fahrender und arbeitender Lebensbaum. Die Skulptur lässt sichmit einem Hebel bewegen, und Schaufel, Beil und Säge kommen ins Rotieren: «Die bewegliche Skulptur soll für die Bewohnerinnen, Bewohner und Gäste Anreize schaffen und für Staunen sorgen», erklärte die Zentrumsleiterin Verena Stämpfli Meier.

Bote der Urschweiz (Ernst Immoos)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

29.06.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/kAXHN4