Der Raum im Baumfigurenkabinett war wie geschaffen für das intime Konzert der Sopranistin Gabriela Bürgler und der Gitarristin Maria Efstathiou. Bild Ruth Auf der Maur
Der Raum im Baumfigurenkabinett war wie geschaffen für das intime Konzert der Sopranistin Gabriela Bürgler und der Gitarristin Maria Efstathiou. Bild Ruth Auf der Maur

Musik

Hochkarätiges Duo musizierte im Baumfigurenkabinett

Die Sängerin Gabriela Bürgler und die Gitarristin Maria Efstathiou begeisterten am Sonntag im Baumfigurenkabinett.

«Klassische Weltmusik für Gitarre und Sopran» lautete der Titel des spannenden Konzertabends der Schwyzer Sopranistin Gabriela Bürgler und der griechischen Gitarristin Maria Efstathiou. Die beiden haben sich beim Unterrichten an der Musiksschule Zug kennengelernt und arbeiten seit einiger Zeit zusammen.

Originale Musik

Auf dem Programm standen Stücke von spanischen, griechischen, italienischen und französischen Komponisten, aber auch solche von Schubert und Mendelssohn. Wie Maria Efstathiou nach dem Konzert erklärte, hätten sie und Gabriela Bürgler an diesem Abend die Literatur bevorzugt, die original für klassische Gitarre und Sopran geschrieben wurde. Ein Beispiel dafür waren die «Songs of Wandering» vom Italiener Mario Castelnuovo- Tedesco (1895–1968). Die Sopranistin erklärte vor Beginn dieser Stücke, dass diese ihnen am Herz lägen und die Texte aus einer über tausendjährigen Gedichtsammlung stammten. Mehrmals war Maria Efstathiou auch solo an der Gitarre zu hören. In der intimen Atmosphäre des Baumfigurenkabinetts kamen die zarten bis temperamentvollen Klänge toll zur Geltung. Die Gitarristin spielte auch das «Prélude Nr. 3» des spanischen Komponisten Heitor Villa-Lobos(1887–1959), welches zum Standardrepertoire von Gitarristen gehört.

«Heimspiel» für die Sopranistin

Es war kein Zufall, dass Gabriela Bürgler im Baumfigurenkabinett sang, denn dieses gehört ihrem Vater Alfons Bürgler. So waren dann auch viele Verwandte und Bekannte von Gabriela anwesend und genossen es, nach dem Konzert mit der aufgestellten Sängerin persönlich zu sprechen. Dabei wurde ein feiner Imbiss für alle Konzertbesucher offeriert.

Bote der Urschweiz (Ruth Auf der Maur)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.09.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/fP7NcS