Kein Lachen ins Publikum: Die jungen Musiker in voller Konzentration.
Kein Lachen ins Publikum: Die jungen Musiker in voller Konzentration.

Musik

Steinen suchte den Musikstar

Rund 50 Kinder und Jugendliche von der Musikschule Steinen-Lauerz hatten am 17. April ihren grossen Auftritt auf der «Musikbühne» und liessen sich von einer Jury bewerten.

«Deutschland sucht den Super-Star» ist wohl allen ein Begriff. Nun konnten auch in Steinen Pianisten, Streicher, Bläser und Sängerinnen und Sänger vor Jury und Fans auftreten und sich bewerten lassen. Allerdings mussten sie keine Angst vor einer hämischen Beurteilung und unfairem Publikum haben. Im Gegenteil: Die jungenTalente zwischen 9 und 22 Jahren stellten sich mutig der Herausforderung und durften vor einer wohlgesinnten Jury und getragen von einem mitfieberndem Publikum ihr Können präsentieren.

Ziel der Musikbühne

Die Musikbühne bietet den Schülern als Ergänzung zu den üblichen Schülerkonzerten eine Möglichkeit, sich solistisch oder auch in einer Formation zu präsentieren. Das Spiel vor Experten ist eine technische und musikalische Herausforderung, die zu grossen Fortschritten führen kann. Für einmal kommt die Rückmeldung über die Leistung nicht nur von der Lehrperson und den Eltern. Die jungen Talente trainieren Ausdauer- und Durchhaltevermögen, können Bühnenluft schnuppern und dabei wichtige Erfahrungen für ihre weitere musikalische und persönliche Zukunft machen.

Lob für die Teilnehmer

Als Experten wurden mit Michael Schlüssel, Stefanie Skalbert, Erwin Betschart und Christoph Schnellmann erfahrene Lehrpersonen von anderen Musikschulen und ausgewiesene Dirigenten engagiert. Christoph Schnellmann meinte: «Ich kann den Teilnehmenden nur gratulieren und sie für ihren Auftritt rühmen.» Die Jury war vom Können etlicher Talente beeindruckt.

Diplom und Andenken für alle

Die Bewertung der Vorträge erfolgte nach bestimmten Kriterien und wurde schriftlich festgehalten. Petra Kohler, Leiterin der Musikschule Steinen- Lauerz, erklärte: «Die Rückmeldung soll den Schülern und auch deren Lehrpersonen als Hilfe für die musikalische Weiterentwicklung und Unterrichtsplanung dienen.» Auf eine Rangierung wurde bewusst verzichtet. Alle Teilnehmenden erhielten ein Diplom sowie ein kleines Andenken und durften sich stolz, erleichtert und zufrieden auf den Heimweg begeben.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.04.2010

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schwyzkultur.ch/nvt3qx