Ein Heimspiel hatten die Brüder Florian und Dominik Iten (von links). Auf dem Bild in Begleitung von Andy Schaub und Peter Berchtold. Bilder Christoph Jud
Ein Heimspiel hatten die Brüder Florian und Dominik Iten (von links). Auf dem Bild in Begleitung von Andy Schaub und Peter Berchtold. Bilder Christoph Jud
Die 14-jährigen SandroUlrich (vorne von links), Livio Suter und Elias Kälin (hier begleitet von Jacqueline und Ruedi Wachter: nicht auf dem Bild) wollen künftig als Echo vom Steilaui auftreten.
Die 14-jährigen SandroUlrich (vorne von links), Livio Suter und Elias Kälin (hier begleitet von Jacqueline und Ruedi Wachter: nicht auf dem Bild) wollen künftig als Echo vom Steilaui auftreten.
Betreuerin Marisa Annen (Zweite von links) überreicht Larina Reichlin (von links), Chiara Krummenacher und Simon Fischlin den Chilbibatzen.
Betreuerin Marisa Annen (Zweite von links) überreicht Larina Reichlin (von links), Chiara Krummenacher und Simon Fischlin den Chilbibatzen.

Musik

Talente zeigten musikalisches Können

Das Musigkarussell an der Steiner Chilbi erlebt einen steten Teilnehmerzuwachs. Der Volksmusiknachwuchs führte in fünf
Restaurants sein Können vor.

Seit sieben Jahren kann sich der Volksmusiknachwuchs an der landesweit bekannten Ländlerchilbi von Steinen am Chilbisamstag am Musigkarussell in den fünf Lokalen Bahnhof, Hirschen, Kündig, Löwen und Stauffacher auf der Bühne einem fachkundigen Publikum präsentieren. Der Anlass wird von der Arbeitsgruppe Musigkarussell immer im selben Rahmen durchgeführt:Ohne Voranmeldung können sich die jungen Musiker in den jeweiligen Aufführungsstätten melden. In jedem Lokal stehen zwei erfahrene Musiker zurUnterstützung der Jungen bereit. Bis maximal vier Stücke können vorgetragen werden. Zum Lohn gibts am Schluss einen Chilbibatzen zur Konsumation während der Chilbi oder auch für die Benützung derChilbibahnen.

Musikschulen vermitteln gute Instrumenten-Kenntnisse

Margrit Annen, Teamleiterin Arbeitsgruppe Musigkarussell, bezeichnet die Qualität der musikalischen Vorträge als sehr gut – in einigenFällen fast schon als profihaft. «Die Jungen gehen in die Musikschule zu einem Lehrer in die Stunde. Das merkt man. Die Musiklehrer machen eine grosse Arbeit. Sie verstehen es, den Jungen das Spielen des Instruments gut zu vermitteln, sodass die Jungen das Instrument schon nachkurzer Zeit spielen können», stellte Annen fest. Jedes Jahr steigen die Teilnehmerzahl und auch die Anzahl der verwendeten Instrumente. Beat Auf der Maur, Mitglied der Arbeitsgruppe Musigkarussell und einer der fünf Betreuer der Jungmusikanten, schätzt, dass gegen 50 Kinder und Jugendliche an diesem siebten Musigkarussell mitmachten. Letztes Jahr waren es 40.

Niveau steigt stetig

Acht verschiedene Instrumente waren vertreten, vorwiegend Schwyzerörgeli und chromatischeHandorgeln, aber auch Geigen und Blasinstrumente wie Trompete, Klarinette und Blockflöte. Altersmässig waren die Teilnehmenden 9- bis rund 20-jährig.Auf derMaur stellte fest, dass das Niveau von Jahr zu Jahr steigt. Die Steiner Chilbi startete am Samstag unter Föhneinfluss trocken. Ideal für den Freiluftgenuss an der tollen Chilbi. Mehrere nervenkitzelnde Bahnen, aber auch gemütliche Karussells laden auch heute Gross und Klein zu einem Besuch ein. Gestern mussten sich die Besucher wärmer anziehen. Es war kühl und teils regnerisch. Trotzdem war auch gestern recht viel Volk an der Chilbi.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

03.10.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/PPubYS