Grosses Interesse an den Steiner Tambouren zeigten die Steiner Primarschüler, die das Pausenkonzert mitverfolgten. Bild Erhard Gick
Grosses Interesse an den Steiner Tambouren zeigten die Steiner Primarschüler, die das Pausenkonzert mitverfolgten. Bild Erhard Gick

Musik

Rhythmischer Weckruf am Tambuure-Tag

Die Steiner Tambouren bescherten der Bevölkerung einen speziellen Tag: mit Narrentanz und traditioneller Trommelkunst.

Den Tambourenverein Steinen speziell vorstellen zu müssen, das wäre etwa so, wie Wasser in den Rhein tragen. Aber: Am Rheinknie spielen oder trommeln die besten Tambourenvereine der Schweiz, und Steinen als Schwyzer Verein gehört dieser Liga an. Der Verein zählt 27 Aktivmitglieder und 47 Trommelschüler und gehört zu den besten TrommelkorpsderSchweiz.Undgestern überraschte ein Teil der Aktiven und vor allem der Trommelschüler die Steiner Bevölkerung mit dem Tambuure-Tag. «Der Idee des Tambuure-Tags liegt ein klares Konzept zugrunde. Corona- bedingt konnten wir uns in diesem Jahr nie der Steiner Bevölkerung präsentieren. Das Dorf hat uns gar nicht mehr wahrgenommen. Das wollten wir mit diesem speziellen Tag ändern. Wir wollten uns mit unserer Trommelkunst im Dorf zeigen», sagt Patrick Suter, Präsident des Vereins. Junge Knaben und Mädchen für das Trommeln abholen Und so zeigten die Tambouren gestern einen Teil ihres Spektrums. Morgens um 6 Uhr gab es eine traditionelle Tagwache. Zur Pause der Schule Steinen spielten sie in einem Konzert auf dem Pausenplatz, begleitet von vielen Eltern. Darauf folgte ein Fasnachtsmittag mit dem Steiner Narrentanz und Maschgraden, die das Nüsseln vorzeigten, und abends war traditionelles Gässeln angesagt. «Für uns war das mehr als nur eine Werbetour im Dorf. Die Bevölkerung war begeistert vom Trommelspiel. Wir hoffen, damit wieder viele junge Talente für unsere Trommelschule zu begeistern», so Patrick Suter.

Bote der Urschweiz / Erhard Gick

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.09.2020

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