Narrenvater Markus Meyer mit der Steiner Räbe Tatjana. Für ihn wurde dieser grossartige Umzug auf die Beine gestellt.
Narrenvater Markus Meyer mit der Steiner Räbe Tatjana. Für ihn wurde dieser grossartige Umzug auf die Beine gestellt.
Viele böse Wölfe trieben gestern in Steinen ihr Unwesen, und sie hatten es logischerweise auf viele weibliche «Schafe» abgesehen, die sie auf ihre fahrbare Lagerstätte zerren konnten. Bilder Erhard Gick
Viele böse Wölfe trieben gestern in Steinen ihr Unwesen, und sie hatten es logischerweise auf viele weibliche «Schafe» abgesehen, die sie auf ihre fahrbare Lagerstätte zerren konnten. Bilder Erhard Gick

Volkskultur

Ein gewaltiges Umzugstheater

Nur alle fünf Jahre, dafür konzentriert, so feiert Steinen seine Fasnacht. Am Umzug liessen sich über 12 000 Besucher restlos begeistern.

«Ich bin schon etwas nervös», sagte noch am Sonntagmorgen Narrenvater Markus Meyer anlässlich des Narrenvater-Apéros im Fasnachtsbeizli Broadway. Dann, knappe drei Stunden später, stand er ganz im Rampenlicht des Steiner Fasnachtsumzugs. 33 Nummern und ein tausendfach begeistertes Publikum besorgte dem Steiner Fasnachtsoberhaupt eine unvergessliche «Theateraufführung» durchs Steiner Dorf. An der Umzugsroute standen die Besucher dicht gedrängt. Die Gruppen gaben getreu dem Motto «Alles nur Theater» alles. Sie verteilten Orangen, Süsses, Flüssiges, Geistiges, warben mit Papier für Ideen und bezogen das Publikum aktiv mit in ihre Nummern ein. Selbstverständlich war das Bad in Federn, Sagex oder die reichhaltige Dusche mit Konfetti nicht immer erwünscht, aber die Stimmung war ausgelassen gut.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

03.03.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/YZq3pf