Musik

Grosse Anerkennung für variantenreiche Darbietungen

Mit gefälliger Musik und humorvollen Einlagen der Theaterfrauen sorgte die Feldmusik Alpenrösli Unteriberg am Samstagabend im Mehrzweckhaus Baumeli vor über 150 dankbaren Gästen für viel Freude.

Die Besucherinnen und Besucher konnten schon ab 19 Uhr ein feines Ybriger Raclette geniessen. Zum Nachtisch stand ein Kuchen- und Tortenbuffet bereit. Für das leibliche Wohl war schon mal bestens gesorgt. Für den Konzertbesuch wurde kein Eintritt erhoben. Wer wollte, der konnte einen Zustupf leisten bei der Türkollekte. Die Theaterfrauen Heidi Ott, Andrea Dettling, Fabienne Effinger und Christina Staub auf der Bühne sowie Daniela Fuchs im Hintergrund umrahmten das tolle musikalische Geschehen mit Witz und Humor. Die erzählte Geschichte handelte von einer Musikantin, die sich vor langer Zeit auf die Wanderschaft machte, um irgendwo eine goldene Klarinette zu finden. Schliesslich stellte sich heraus, dass es sich bei der Geschichte um eine Werbekampagne der Feldmusik handelte, die gerne musikalischen Nachwuchs und Verstärkung ihrer Register hätte. Die Musikantin fand sich schliesslich am Unterhaltungsabend ein und liess sich inspirieren. Für die witzigen Anekdoten erhielten die Laienschauspielerinnen jeweils einen verdienten Applaus seitens der Gäste und einen schönen Blumenstrauss seitens der Feldmusik.

 

Interpretationen begeisterten

Präsident Sepp Suter durfte im Publikum Gäste aus nah und fern willkommen heissen. So waren Delegationen aus den Kantonen Waadt, Aargau und Zürich angereist. Aber auch eine Delegation aus dem Alters- und Pflegeheim Ybrig war unter der Leitung von Jrina Winkler zugegen und freute sich am abwechslungsreichen Geschehen. Dirigent Romain Gili führte die gegen 20 Musikantinnen und Musikanten sympathisch, elegant sowie mit grosser Ausdruckskraft einfühlsam durch die variantenreichen Interpretationen. Mit dem Stück «Abel Tasman » von Alexander Pfluger gelang ein solider Auftakt. Bei «A day of Hope» von Fritz Neuböck waren die einzelnen Musikanten und Musikantinnen oder Register echt gefordert. Noch vor der Pause folgten «Music from Aladdin » von Johnnie Vinson, «Mamma mia» von Filip Ceunen und «Freundschaftsklänge» von Siegfried Rundel. Bei «Mamma mia» fielen die sauber herausgearbeiteten Rhythmuswechsel auf. Nach der Pause folgte das Stück «Böhmischer Traum» von Norbert Gälle, das das Publikum zum Mitklatschen animierte. «Te voici, Vigneron» von Carlo Boller wurde mit Bravo-Rufen und Spezialapplaus belohnt. Das «Adagietto » von Jacob de Haan wurde einfühlsam präsentiert.

 

Jonas Marty als Schmied

Der Vortrag des Stücks «Die lustigen Dorfschmiede» von Julius Fucik sorgte für einen ers-ten Höhepunkt. Dabei trat der noch nicht zehnjährige Jonas Marty als talentierter Schmied auf. Das begeisterte Publikum forderte eine Wiederholung. Mit «Träume der Nacht» von Peter Schaad und «Ein Leben lang/ Fäschtbänkler» wurde der zweite Teil gekonnt beendet. Dabei zeigte das Musikkorps auch die Fähigkeiten als Sänger auf.

 

Mehrere Zugaben

Nun folgte der zweite Höhepunkt. Das Publikum forderte mehrere Male eine Zugabe und liess mit starkem Applaus keine Ruhe, bis unter anderen Stücken das Musikkorps mit dem «St. Petersburg March» von Johnnie Vinson und «Gilberte de Courgenay» von Hanns In der Gand zwei bekannte Stücke überzeugend dargeboten wurden. Sepp Suter dankte verschiedenen Personen und ganz speziell dem rührigen Dirigenten Romain Gili, der für die Feldmusik Alpenrösli einen «Glücksfall» verkörpert. Zum Tanz und zur Unterhaltung spielte das «Echo vom Fuchseggä» mit Walti Fuchs und seinen Kindern auf. Das ganze Konzert gefiel mit einer mutigen und sehr abwechslungsreichen Stückauswahl sowie einer breiten Palette der Interpretationen.

 

Einsiedler Anzeiger / Konrad Schuler

Autor

Einsiedler Anzeiger

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

10.02.2026

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