Von links: Edi Holdener, Karl Holdener, Beatrice Jakober, Beat Holdener , Ernst Jakober und Franz Holdener. Foto: zvg
Von links: Edi Holdener, Karl Holdener, Beatrice Jakober, Beat Holdener , Ernst Jakober und Franz Holdener. Foto: zvg

Musik

Zum Jubiläum ein neuer Tonträger

Vor einem halben Jahrhundert wurde die Ländlerkapelle «Echo vom Hirsch» gegründet. Mit dieser achten Tonproduktion ruft sie sich nochmals bei allen Volksmusikliebhabern in beste Erinnerung.

Am 30. November wird das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert und gleichzeitig das Abschiedsfest mit CD-Vorstellung im Mehrzweckhaus Baumeli in Unteriberg über die Bühne gehen.Für die neue CD hat sie sich einmal mehr mit der Formation «Diä urchigä Glarner» zusammengetan, die ebenfalls ein Jubiläum feiern kann.

120 Musikstücke komponiert

In all den erfolgreichen Jahren des «Echo vom Hirsch» ist so einiges zusammengekommen. So hat Beat Holdener mittlerweile selber über hundert Musikstücke komponiert. Die Musiker des «Echo vom Hirsch» haben äusserst musikalische Vorfahren und damit das Musizieren wohl bereits bei der Geburt mit auf den Lebensweg bekommen. Die drei Brüder Beat (Jahrgang 1944), Karl (1944) und Franz Holdener (1946) wuchsen auf dem grossen Landwirtschaftsbetrieb «unter Hirsch» hoch über dem Waagtal und hoch über Unteriberg auf rund 1200 Meter über Meer in einer Grossfamilie mit zehn Kindern auf. Cousin Edi Holdener (1944) wuchs in Oberiberg heran.

«Musizieren war immer mein Ziel»

Der Vater der drei Brüder spielte auch Tanzmusik. So war im Haus ein Schwyzerörgeli vorhanden. «Wie es so ist, zuerst sollte und wollte natürlich mein ältester Bruder Sepp Örgeli spielen lernen. Er nahm das Instrument so ziemlich in seinen Besitz und schloss es immer wieder in seinem Kasten ein. Daraus ergab sich, dass ich ein musikalischer Spätzünder war», erinnert sich Beat Holdener an die familiäre Situation.

Erster Auftritt 1963

Der erste Auftritt im Restaurant Berghof auf dem Schnabelsberg erfolgte im Jahre 1963. Komponist Beat Holdener ist ein Musiker mit Herzblut. Seit über 50 Jahren begleitet ihn das Musizieren praktisch täglich.

Erfolg mit eigener Klangrichtung

Markenzeichen der Formation ist die unverkennbar eigene Klangrichtung. «Der ganz spezielle Stil ist vor allem durch die melodiösen Kom positionen von Beat Holdener und dem speziellen Klang der chromatischen Eichhornorgel von Beat und dem Schwyzerörgeli von Bruder Franz entstanden», steht auf dem Booklet. «Die grösste Freude von mir und meinen Mitmusikanten war, dass die eigenen komponierten Titel sofort Aufnahme im DRS-Wunschkonzert am Montagabend und später in den Privatradios wie Central oder Eviva fanden. Weiter freute es uns sehr, dass viele Titel von mir von anderen Kapellen und Formationen gespielt wurden und werden und auch auf CDs von ihnen erschienen», bilanziert Beat Holdener heute.

Tonträger seit 1975

Die erste Singleplatte erschien im Jahre 1975 und trug den Titel «Uf dr Hirschfluäh». Bei der CD «Zum Geburtstag» wurde eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ernst und Beatrice Jakober von der Formation «Diä urchigä Glarner» verwirklicht. 2006 taten sich auf der CD «Urchig mitenand» die beiden Formationen «Echo vom Hirsch» und «Diä urchigä Glarner» mit 17 Neukompositionen erneut zusammen. Auf der neuesten CD, sind insgesamt 26 Musikstücke zu hören. Die meisten stammen von Beat Holdener oder Ernst Jakober. Auch ein Lied mit Text von Ehefrau Erika Holdener hat darauf seinen Platz gefunden.

Die neue CD ist erhältlich im Örgelihuus in Benken, bei Beat Holdener in Einsiedeln (055/412'31'68) oder im Fachhandel.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

04.10.2013

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schwyzkultur.ch/ED2xKb