Paul Jud (rechts) und Toni Ochsner präsentierten das neunte Meiri-Buch. Fotos: Sandra Steiner
Paul Jud (rechts) und Toni Ochsner präsentierten das neunte Meiri-Buch. Fotos: Sandra Steiner
Pater Aaron präsentierte den Inhalt des Buchs auf spannende Art.
Pater Aaron präsentierte den Inhalt des Buchs auf spannende Art.

Literatur

Vernissage des Buchs «Meiri und die Fussballschule»

Das neueste «Meiri-Buch» von Paul Jud und Toni Ochsner trägt den Titel «Meiri und die Fussballschule ». Traditionsgemäss lädt Paul Jud seine Leser und Gäste an den Ort ein, wo die Geschichten von Meiri spielen. So durften am Dienstagabend die vielen Gäste und «Meiri-Fans» im Clublokal des FC Einsiedeln Platz nehmen zur Buchvernissage.

Paul Jud begrüsste die Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich und freute sich, dass so viele gekommen waren, um Meiris neuste Erlebnisse zu erfahren. Er begrüsste den Vorstand des FC Einsiedeln und bedankte sich für das Gastrecht im Clublokal. Kurz erklärte er den Ablauf des Abends und begrüsste die Redner des Abends und bedankte sich von Herzen bei allen Sponsoren. Mit grosser Freude hiess er auch Christoph Bingisser vom Bezirk Einsiedeln als Vertreter der Kulturkommission willkommen.


Witzige Sprüche


Rita Noser, das «böse Mädchen» vom Abend, meinte, nun sei es aber gut, jetzt könne man doch «einfach anfangen, oder?». Mit ihren kessen und witzigen Sprüchen entlockte sie den Zuhörern während des ganzen Abends ein Lachen und Schmunzeln. Bald übergab Paul Jud das Wort dem Präsidenten des Fussballclubs, Sepp Kälin. Dieser stellte den Gästen den Fussballclub vor. 60 Jahre alt ist der FC geworden, begonnen hatte man im Jahr 1958 auf der Brüelwiese in Einsiedeln mit zwei Mannschaften. Heute hat der FC Einsiedeln 25 Mannschaften mit insgesamt 550 Fussballern von Klein bis Gross. Über all die Jahre sei es immer wieder eine Herausforderung gewesen, geeignete Plätze zum Fussballspielen zu finden. Ein weiterer Platz wurde auf dem alten Landis-und-Gyr-Platz erstellt und Jahre später der heutige Hauptplatz und der Rasenplatz Schlyffi. Beim Thema Platz äusserte sich Meiri Bisig und knüpfte beim Gedanken für mehr Platz gleich an das Konzept für das Sportzentrum Allmeind an. Er betonte die Wichtigkeit dieses Sportzentrums für alle Vereine und Schulen sowie den Mehrwert für das Dorf Einsiedeln.


Wie bei den Grossen


Danach lud Sepp Kälin zu einem Rundgang durch die Räumlichkeiten ein. Jeder kleinste Winkel und jeder Raum sind durchdacht eingerichtet, denn für so viele Mitglieder braucht es eine gute Organisation. Zurück im Clublokal sprach Meiri Schönbächler vom Fieber, welches die gut 120 Jungen und Mädchen jeweils packt, wenn in den Herbstferien die Fussballwoche und die Raiffeisen-Mini-WM beginnen. Es sei jedes Mal eine riesige Freude, den Kindern zuzuschauen, mit welchem Eifer und Freude sie diese Woche verbringen. Der Höhepunkt der Woche seien sicher die WM-Finalspiele am Samstag. Da dürften die Mannschaften jeweils einlaufen wie die Grossen und mit vollem Einsatz Fussball spielen. Die erkämpften Medaillen und Pokale würden ebenfalls gefeiert wie bei ihren Vorbildern. Er habe sich sehr gefreut, dass «dr Meiri» auch in die Fussballschule gekommen sei, trotz strömendem Regen und kalten Temperaturen. Wie es Meiri ergangen ist während der Fussballwoche, erzählte Pater Aaron den gespannten Zuhörern. Er trotzte dem Wetter, spielte mit seinen Freunden eine Woche lang Fussball und erlernte mit Leichtigkeit das Ballspiel.


Meiri an WM


Als Höhepunkt folgte die Teilnahme an der WM, wo er sein Können zeigen durfte. Dass nicht alles rund lief in dieser Woche und der Captain seiner Mannschaft ins Spital musste, rüttelte Meiri und seine Kameraden auf. Dank dem Zusammenhalt und dem Willen zum Sieg, leisteten sie auf dem Platz enormes – gerade auch für ihren Kollegen im Spital. Sie kämpften um jeden Ball und Meiri zeigte sein ganzes Können und erzielte reichlich Tore, sodass es seine Mannschaft in den Final schaffte. Das Gefühl, ganz oben zu stehen und eine Medaille nach Hause nehmen zu können, wird Meiri sicher nie mehr vergessen. Mit grossem Applaus dankte das Publikum Pater Aaron für die spannende und packende Buchvorstellung. Er vermittelte jedem Anwesenden den Eindruck eines fussballbegeisterten Jungen mit all seinen grossen Träumen und man fühlte sich gleich inmitten der Geschichte und war bei Meiri mit dabei. Paul Jud und Toni Ochsner bedankten sich bei allen für den stimmigen Abend und luden zum reichhaltigen Apérobuffet ein. Sie signierten im Anschluss das Buch «Meiri und die Fussballschule». Nächstes Jahr wird Meiri sein letztes Abenteuer erleben und seine Leser warten schon gespannt, wo in Einsiedeln dies wohl sein wird.


Einsiedler Anzeiger / sss

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

23.11.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/ZKhwPU