Die Präsidentin des Marchmuseums, Gisela Marty, mit dem Präsidenten des Marchrings, Jürg Wyrsch. Bild Katharina Gresch
Die Präsidentin des Marchmuseums, Gisela Marty, mit dem Präsidenten des Marchrings, Jürg Wyrsch. Bild Katharina Gresch

Dies & Das

«Heilige Leben» im Museum

An einem verregneten Sonntagnachmittag wurden die ins Marchmuseum gelockten Besucher mit der neuen Weihnachtsaustellung «Heilige Leben» belohnt.

Diesen Sonntagnachmittag fand die Vernissage der Ausstellung «Heilige Leben» im Marchmuseum statt. Die etwa ein Dutzend Anwesenden wurden vom Präsidenten des Marchrings Jürg Wyrsch begrüsst, welcher der neuen Präsidentin des Marchmuseums, Gisela Marty, herzlich zu ihrer ersten Ausstellung gratulierte. Die Ausstellung kam dadurch zustande, weil sich Marty in Zusammenhang mit einer Arbeit über Religion und Reisende intensiv mit dem Wallfahrtsort Lourdes beschäftigt hatte. Aber auch die vielen Heiligsprechungen in letzter Zeit waren ein Auslöser. So hat Papst Johannes Paul II. 482 Menschen heiliggesprochen, was weit über dem Durchschnitt von vier Heiligsprechungen pro Papst liegt.

Ziele der neuen Präsidentin

Die Ausstellung fokussiert auf sechs Heilige, über deren Leben interessant informiert wird. Zudem ist von jedem Heiligen eine Holzskulptur oder ein Bild vorhanden. All diese und auch die übrigen Exponate der Ausstellung gehören dem Marchring. Das Ziel der neuen Präsidentin ist, das Marchmuseum «endlich ins Tal zu bringen». Das Museum, welches sich seit 1977 provisorisch im Kraftwerk Rempen befindet, soll näher zur Bevölkerung gebracht werden und mehr Besucher anlocken. Ebenfalls will sie das Museum modernisieren, um auch jüngere Besucher anzuziehen. So sind erstmalig QR-Codes zu den einzelnen Exponaten vorhanden. Dies ermöglicht den Besuchern, mit einem Smartphone noch mehr Informationen über die verschiedenen Heiligen abzurufen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

13.11.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/DLBUBq