Völlig überraschend, aber nicht weniger verdient, gewinnt das Wägitaler Ländlertrio Rusch-Büeblä den begehrtesten Musikpreis der Schweiz. Bild SMA
Völlig überraschend, aber nicht weniger verdient, gewinnt das Wägitaler Ländlertrio Rusch-Büeblä den begehrtesten Musikpreis der Schweiz. Bild SMA

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Rusch-Büeblä holen Swiss Music Award

Völlig überraschend, aber nicht weniger verdient, gewinnt das Wägitaler Ländlertrio Rusch-Büeblä den begehrtesten Musikpreis der Schweiz.

Beatrice Egli, Heimweh und die Rusch-Büeblä waren am Mittwochabend in drei unterschiedlichen Kategorien für einen Swiss Music Award nominiert. Während weder die Schlagersängerin Beatrice Egli noch der Männerchor Heimweh in ihrer Kategorie gewinnen konnten, holte sich das bodenständige Ländlertrio aus dem Wägital den begehrten «Bsetzistein» als Best Breaking Act – also beste Nachwuchskünstler der Schweiz. Völlig überrascht und ausser sich vor Freude nahm Cyrill Rusch in Abwesenheit seines Zwillingsbruders Simon und seines Vaters Roger Rusch den Preis entgegen.

«Es kann nicht sein»

Mit dem Herz auf der Zunge gestand er den Anwesenden auch gleich, dass er, wie man es von ihm kenne, keine Rede vorbereitet habe. Dies aus einem einfachen Grund: «Weil es für mich von Anfang an klar gewesen ist, dass wir nicht gewinnen. Mir kommen fast die Tränen. Es kann nicht sein, dass wir gewonnen haben. Wirklich nicht», sagte er völlig ungläubig im Hallenstadion. Natürlich folgten nicht nur spontane Dankesworte an Fans und Wegbegleiter, sondern auch emotionale Grüsse an seinen Zwillingsbruder und seinen Vater, die gerade in Obbürgen, Kanton Nidwalden, am Musik machen waren. Danach gings zurück an den Platz, in die Arme der ebenfalls sichtlich gerührten Schwester Lisa Rusch.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Silvia Gisler

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

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Kategorie

  • Musik
  • Volksmusik

Publiziert am

10.05.2024

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