Künstler Max Schilling zwischen seinen Hafenkranbildern, ganz rechts sein Gedicht zum Hafenkran. Bild Lilo Etter
Künstler Max Schilling zwischen seinen Hafenkranbildern, ganz rechts sein Gedicht zum Hafenkran. Bild Lilo Etter

Dies & Das

Symbol für die Vergänglichkeit

An der Sonnenwiese 1 in Wangen fand am Samstag ein grosses Einweihungsfest für die Installation der obersten fünf Meter des einstigen Zürcher Hafenkrans statt.

Viele Menschen kamen,um am Einweihungsfest unter dem Motto «Hafechran – Hafechabis» am Samstag teilzunehmen, worüber sich der Künstler Max Schilling sichtlich freute. Etliche Gäste sprachen ihn als Kanonen-Max an (er war einst bekannt für seine Modell-Kanonen), er selber sieht sich heute als Hafenkran- Max. In seiner kurzen Rede zitierte er auch sein Gedicht zum Hafenkran, das mit «Stolz stahsch du da und seisch gar nüd» beginnt und in dem er weiter meinte, für die einen sei er «Schrott und Plunder». Max Schilling sieht den Hafenkran als Symbol für die Vergänglichkeit, auch für die Industrie in der March, in der mehrere Betriebe, etwa in der Möbelbranche, dicht gemacht hätten.

Versteigerung

Danach führte Schilling die Versteigerung des Kunstwerks mit dem Titel «De Lagg isch ab» durch. Dieses hatte er im Schulhaus Dorf in Schübelbach mit den 15 Erstklässlern von Beatrice Honegger kreiert.Nach einem Anfangsgebot von 100 Fr. wurde es für 600 Fr. ersteigert. Der ganze Betrag fliesst in die Klassenkasse der Schulklasse, die bis nach der Versteigerung samt ihrer Lehrerin am Einweihungsfest teilnahm. Den Reingewinn des Anlasses wird Max Schilling dem Behinderten-Wohnheim Höfli sowie dem Seniorenzentrum Brunnenhof übergeben.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Lilo Etter)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

22.09.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/gEJPfy