Die aus dem St. Galler Rheintal stammende Malerin Doris Fedrizzi machte vor rund zehn Jahren ihr Hobby zum Beruf.
Die aus dem St. Galler Rheintal stammende Malerin Doris Fedrizzi machte vor rund zehn Jahren ihr Hobby zum Beruf.
Schwemmholz, aber auch Metallstäbe dienen Daniel Kistler als Material für seine Plastiken. Bilder Yasmin Jöhl
Schwemmholz, aber auch Metallstäbe dienen Daniel Kistler als Material für seine Plastiken. Bilder Yasmin Jöhl

Kunst & Design

Kunst und Heimat vereint

Die hiesigen Künstler Doris Fedrizzi und Daniel Kistler präsentierten am Samstag im Seniorenzentrum Brunnenhof in Wangen ihre Werke zum Thema Bergwelten, die sie mit viel Wille und Enthusiasmus geschaffen hatten.

Kunstliebhaber sowie Bewohner und Gäste des Seniorenzentrums bestaunten die Kunstwerke von Doris Fedrizzi und Daniel Kistler. Alt Regierungsrat Armin Hüppin eröffnete die Vernissage und lud die Besucher virtuell auf eine Bergwanderung ein. Eine Wanderung durch eine Welt von ausdrucksstarken Bildern verbunden mit Eisenplastiken am Wegesrand.

Die heimische Natur nachempfinden

Die Kunstmalerin Fedrizzi, die am Fusse eines Berges aufgewachsen ist, schöpft vor allem Kraft und Ruhe aus ihren Bildern. Sie arbeitet hauptsächlich mit Ölfarben, wobei sie gekonnt mit einem Spachtel Tiefe erzeugt. Auch für Kistler spielt die Natur eine grosse Rolle: Die unterschiedlichsten Materialien bilden die Grundlage seiner Kunst. So bezeichnet der gelernte Metallbauschlosser sich selbst als Sammler. Die Inspiration für seine Plastiken nimmt er aus der Sagenwelt, betont jedoch, dass er im Vornherein nie genau weiss, was entsteht.

Zwei Künstler – ein Ziel

Obwohl sich die beiden Reichenburger sowohl in ihrer Persönlichkeit als auch in ihrer Kunst unterscheiden, verfolgen sie dasselbe Ziel. Sie möchten die Bedeutung der Bergwelt als Symbol für Ruhe und Rückzug stärken. Gleichzeitig solle ihre Kunst als Warnung dienen, da die Berge als Lebensraum gefährdet seien. Die mystischen, aber auch humorvollen Werke waren Anlass für Gespräche unter den Besucherinnen und Besuchern, wobei die Künstler gerne bereit waren, ihre Absichten zu erläutern. Noch bis Ende Mai können die Bilder und Skulpturen in Wangen bewundert werden.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

04.03.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/kunP9V