Die Wangner Solistin Mirjam Wyler mit Klarinett mit dem von Urs Bamert dirigierten Sinfonieorchester Ausserschwyz. Bild Paul Diethelm
Die Wangner Solistin Mirjam Wyler mit Klarinett mit dem von Urs Bamert dirigierten Sinfonieorchester Ausserschwyz. Bild Paul Diethelm

Musik

Ein Benefizkonzert der besonderen Art

Nach gelungenem Auftakt des musikalischen Märchens «Peter und der Wolf», erzählt von der einheimischen Mirjam Wyler und grossem Orchester, folgten im zweiten Teil das «Concertino» von Carl Maria von Weber und die berühmte «Jupiter-Sinfonie» von Wolfgang Amadé Mozart als krönender Abschluss des Benefizkonzertes.

Nach drei Konzertdarbietungen des musikalischen Märchens «Peter und der Wolf» am Nachmittag für die Kinder in der Buechberghalle in Wangen folgte durch das Sinfonieorchester Ausserschwyz das abendliche Konzertprogramm. Toni Hupfauf, Vizepräsident des Kulturvereins SchwyzKulturPlus begrüsste die Konzertbesucher und orientierte über den bevorstehenden, wohl einmaligen Hochgenuss.

Illustrationen von Primarschülern

Das musikalische Märchen mit grossem Orchester wurde mit Bildern, gemalt von Schülern der Primarschule Wangen, illustriert und von der jungen Wangnerin Mirjam Wyler spannend vorgetragen. In dieser musikalischen Besonderheit erzählte die Textautorin die Märchengeschichte von Peter, seinem Grossvater, der Katze, der Ente und dem Wolf. Die Kombination der Erzählung und der einzelnen Musikinstrumente mit Bildern war ein Genuss.

Solistin faszinierte

Das Sinfonieorchester Ausserschwyz unter der Leitung von Konzertmeister Urs Bamert gab das frühromantische Werk «Concertino» für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26 von Carl Maria von Weber zum Besten. Die 17-jährige Wangnerin und Solo-Klarinettistin Mirjam Wyler faszinierte die in grosser Zahl erschienenen Konzertbesucher vollumfänglich. Danach folgte die letzte und wohl berühmteste von Wolfgang Amadé Mozarts komponierte «Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551». Nach Mozarts Tod wurde das Werk als eines der besten und wichtigsten Werke der Sinfonik bezeichnet. Die Sätze Allegro vivace, Andante cantabile, Menuetto und Molto allegro bildeten einen krönenden Abschluss des Abends.

Publikum inBann gezogen

Urs Bamert verstand es hervorragend, mit seinem Einleitungskommentar die Zuhörer in den Bann zu ziehen. Der Erlös des Benefizkonzertes kommt dem Selbsthilfeprojekt «Projecto Suiço» in Salto da Divisa, Brasilien, zugute. Kindern und Jugendlichen in Brasilien wird mittels Förderung und Ausbildung zu einer menschenwürdigen Zukunft verholfen. Projektleiter Erich Flückiger aus Derendingen orientierte persönlich über sein Wirken.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.09.2011

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schwyzkultur.ch/1Mb9uK