Das Jodelchörli St. Johann aus Altendorf trat am Wangner Adventskonzert auf. Bild Paul Diethelm
Das Jodelchörli St. Johann aus Altendorf trat am Wangner Adventskonzert auf. Bild Paul Diethelm

Musik

Jodeln im Adventskonzert

Das Adventskonzert in der Pfarrkirche Wangen mit Jodelgesängen und lüpfiger Ländlermusik war in der vorweihnachtlichen Zeit mal was anderes.

Das volkstümliche Programm mit zwei qualifizierten Formationen vermochte die Wangner Pfarrkirche praktisch bis auf den letzten Platz zu belegen. Nach der Begrüssung durch Josef Züger, den Präsidenten der Kulturkommission Wangen, eröffnete das Jodelchörli am St. Johann Altendorf mit Dirigent Peter Hodel den festlichen Abend. Der «Gloggejodel Bim Bam» erklang beim Einzug in die Pfarrkirche. Das Programm wurde mit dem Jodellied «im Buechewald» von Edi Gasser fortgesetzt. Die Präsidentin des Jodelchörlis am St. Johann richtete sympathische Worte an die Konzertbesucher mit einer Einstimmung zum Advent. Darauf gab das Ländlertrio Rusch aus dem Wägital, bekannt unter dem Namen Rusch Büeblä mit Vater Roger und den beiden 17-jährigen Zwillingsbrüder Simon und Cyrill, einige Stücke aus ihrem grossen Repertoire zum Besten.


Rusch spielten hervorragend


In der Programmfolge wechselten sich das Jodelchörli am St. Johann und die Rusch Büeblä ab, so hörte man unter anderem vom Jodelchörli «Abschied vo de Alp» von Emil Wallimann und im zweiten eher besinnlichen Teil unter anderem «Ä liebe Mänsch» vom gleichen Komponisten. Im sakralen Kirchenraum kamen die einzelnen Stimmen besonders zur Geltung, insbesondere der erste und zweite Jodel.Das Ländlertrio verstand es ebenso ausgezeichnet,die Klänge mit Handorgel und Schwyzerörgeli von dezent bis lautstark stimmungsvoll wiederzugeben. Ein gelungenes Konzert einmal in etwas anderer Art. Die Sammlung der Topfkollekte kam vollumfänglich dem Behindertenwohnheim Höfli zugute.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Paul Diethelm

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.12.2018

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schwyzkultur.ch/Qrjw2e