Vanessa Kälin, Sängerin von Versatile. Bild zvg
Vanessa Kälin, Sängerin von Versatile. Bild zvg

Musik

«Wir arbeiten aktuell an eigenen Songs»

Vanessa Kälin ist Sängerin und «Bandmami» der noch jungen Band Versatile aus Einsiedeln. Am Samstagabend dürfen sie auf dem Klosterplatz die Mengen begeistern.

Lukas Schumacher: Vanessa Kälin Welche Bedeutung hat Ihr Bandname Versatile?



Vanessa Kälin: Versatile ist das englische Wort für vielseitig. Dieses Wort habe ich in einem Song aufgefasst. Es beschreibt unsere musikalische Ausrichtung. Wir sind noch sehr breit gefächert unterwegs, da wir uns unsere Türen offen lassen und uns nicht auf eine spezifische Richtung festlegen wollen. Dies kommt sicherlich von unterschiedlichen und sehr vielen Interessen der Band.

Welche Funktion übernehmen Sie in der Band?


Ich singe und bin als Bandmami für die Organisation der Truppe verantwortlich.

Wie ist die Band entstanden?


Seit Oktober 2019 sind wir in der aktuellen Besetzung mit regelmässigen Proben beschäftigt. Ursprünglich haben Lars Kälin (Drums) und Jonathan Landtwing (Gesang, Piano, Gitarre) über ein Zusammenspiel nachgedacht, wobei es klar war, dass im Falle einer Bandgründung auch Simon Weibel (Gitarre) und ich (Gesang) dabei wären. Da der Sound und die Truppe aber noch nicht komplett waren, ist noch Alina Gyr (Bass) dazugestossen. Alles hat im Keller der Geschwister Kälin begonnen, wo auch heute der Bandroom ist. Wir kennen uns aus unterschiedlichsten Richtungen und zum Teil auch schon sehr lange. Mit der Trachslauer Fasnacht dieses Jahr ist dann der definitive Startschuss zu unseren Auftritten gefallen.

Spielen Sie auch eigene Songs?


Wir arbeiten aktuell an eigenen Songs und sind schon sehr gespannt auf das Resultat.

Wie kamen Sie zum Gesang?


Als ich klein war, habe ich sehr oft mit meiner Mutter gesungen. Sie hat zu diesem Zeitpunkt in einem Gospelchor gesungen und mir ihre Leidenschaft weitergegeben. Jedoch setze ich mich erst seit einigen Jahren im Gesangsunterricht konkret mit meiner Stimme auseinander.

Sie haben bei BandXsz mitgemacht, wo demnächst das Finale bevorsteht. Wie ist der Wettbewerb für Sie bis jetzt verlaufen?


Wir haben uns riesig gefreut, nach einer langen Pause wieder auf der Bühne zu stehen und unsere Musik mit den Zuhörern zu teilen. Noch mehr haben wir uns über die Finalteilnahme gefreut. Im Grossen und Ganzen sind wir mit unserer Leistung sehr zufrieden und sind sehr motiviert, nochmals alles zu geben.

Wie sind Sie zu dem Gig auf dem Klosterplatz morgen Samstag gekommen?


Mir wurde die Anlaufstelle für die Platzkonzertreihe empfohlen, wo ich die Anfrage platzierte und zum Glück engagiert wurde.

Was für ein Gefühl ist das für Sie, in einer solch ehrwürdigen und grossen Location zu spielen?


Bestimmt ist auch eine gewisse Nervosität ein Mitspieler der Partie, aber hauptsächlich ist die Freude, die man aus den Gesichtern unserer Gegenüber lesen kann, das Schönste. Die Location ist bestimmt einzigartig, was alles noch spezieller macht.

Ist das Ihr erstes Open Air?


Im letzten Sommer durften wir zur Eröffnung der Open-Air-Kino-Filmreihe in der Sihlsee-Badi unterhalten. Dies kann man jedoch kaum als Vergleich nehmen, da wir und unsere Musik sich stark verändert haben, sowie die Location ganz anders war.

Verfolgen Sie einen bestimmten Traum für die Zukunft?


Mit der eigenen Musik Menschen in der ganzen Schweiz zu begeistern, das wäre mit das Grösste, das ich mir vorstellen kann.

Einsiedler Anzeiger / Lukas Schumacher

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.07.2020

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schwyzkultur.ch/js7qR4