Kunst & Design

Kunst aus Baumstämmen

Thomas Hausenbaur gab in seinem Atelier einen faszinierenden Einblick in seinen Schaffensprozess.

Bevor der Künstler mit der Kettensäge seine Arbeit aufnehmen kann, ist viel Vorbereitung nötig. Thomas Hausen-baur betont, dass bis zur Fertigstellung eines Werkes oft ein langer und intensiver Prozess steht. Der schwere Stamm muss zunächst fachgerecht zum Atelier transportiert und der Arbeitsplatz für das aufwendige Vorhaben präpariert werden. Je nach Komplexität und Grösse des Objekts nimmt die handwerkliche Arbeit Tage in Anspruch.

 

Holz als vielseitiger Werkstoff

Bei der Materialwahl zeigt sich der Künstler flexibel. «Die Art des Holzes ist nicht wirklich entscheidend für die Bearbeitung », erklärt Hausenbaur während des Atelierbesuchs in Wollerau. Er verarbeitet alles, was sich bietet – vom harten Olivenbaum bis hin zur einheimischen Tanne. Ein besonderes Beispiel für seine Arbeit steht direkt vor seinem Atelier: Eine Skulptur, geformt aus dem Holz eines Kastanienbaums, der bei der umstrittenen Rodung in Richterswil am See gefällt wurde.

Obwohl Thomas Hausenbaur vor allem durch seine Skulpturen in verschiedensten Grössen und Formen bekannt geworden ist, bietet sein Atelier ein deutlich breiteres Spektrum an kreativen Arbeiten. Die Besucherinnen und Besucher staunten nicht schlecht über die Vielfalt der gezeigten Exponate: Neben den klassischen Skulpturen präsentierte der Künstler Bilder von Berglandschaften und Gegenden, gefertigt aus Mehrschichtplatten, bis hin zu kunstvoll herausgesägten Gefässen und rustikalen Hockern, herausgesägt aus massiven Holzstämmen. 


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Hans Ueli Kühni

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Höfner Volksblatt & March Anzeiger

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Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

20.04.2026

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