Das rote Sofa wird im November seinen Endstandort an der Südfassade des Erlenmoos-Gebäudes beziehen. Bild: zvg
Das rote Sofa wird im November seinen Endstandort an der Südfassade des Erlenmoos-Gebäudes beziehen. Bild: zvg

Kunst & Design

Begegnung und Kunst auf dem roten Sofa

Am Sonntag lädt das rote Sofa im Erlenmoos zur Diskussion über den digitalen Alltag ein. Darauf folgt die Vernissage des künstlerisch gestalteten Sitzungsraums Becki. So wird die Begegnung der Generationen noch vielschichtiger.

Das rote Sofa der Jugendarbeit Wollerau dient als Begegnungsort der Generationen. Im Sitzungsraum Becki im «Erlenmoos » kommen Vereine oder Gruppen zusammen,um sich zu Themen auszutauschen. Diesen Sonntag laden beide Diskussionstreffpunkte die Wollerauer ein. Das Nachmittagsprogramm beginnt um 14 Uhr im Erlenmoos-Saal. Ein bunter Generationenmix mit Bezug zu Wollerau nimmt auf dem roten Sofa Platz: Asli Askoy, Michael Hess, Andre Ott, Betty Peter und Josef Planzer.

Brennpunkt digitaler Alltag

Unter der Leitung des ehemaligen Radiomoderators Andrej Voina diskutieren sie über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Alltags. Ein Zugbillett mit dem Handy kaufen, mit dem Tablet statt dem Bleistift zur Schule gehen oder Feriengrüsse über Social-Media-Kanäle versenden. Was die einen mit dem Daumen erledigen, stellt für andere eine Schwierigkeit dar. Oder doch nicht? Wie finden sich die Generationen-Vertreter im digitalen Alltag zurecht? Das Publikum erfährt es in der spannenden Diskussion und darf sich auch selber einbringen.

Raumkonzept Beckihügel

Nahtlos geht der Nachmittag um 15.30 Uhr im Sitzungsraum Becki mit Apéro und Vernissage weiter. Der in Altendorf wohnhafte Künstler Paul Malina hat im Auftrag der Gemeinde Wollerau den Raum gestaltet.

Für sein künstlerisches Raumkonzept hat ihn der Hügel Becki inspiriert. So finden sich Elemente wie Bienenstock oder altes Holzhaus, die auf dem Becki stehen, auch im grossformatigen Bild und in den von ihm gestalteten Fenstern wieder. Ein ähnliches Raumkonzept hat Paul Malina bereits 2013 im Sitzungsraum Bachtobel im selben Gebäude umgesetzt. An der Vernissage und dem Apéro nehmen neben dem Künstler auch die Mitglieder der Kulturgüteranschaffungskommission teil, welche die künstlerische Gestaltung des Raums angeregt hatte.

Letzter Punkt der Tour

Nachdem das rote Sofa im Jubiläumsjahr eine kleine Tour durchs Dorf gemacht hat, wird es im November seinen definitiven Standort beziehen: an der Südfassade des Erlenmoos-Gebäudes. Wie die Kunst von Paul Malina wird das XXL-Möbelstück, ein Kunsthandwerk von Schülern der Sek eins Höfe, die Wollerauer über das Jubiläumsjahr hinaus begleiten. «Mögen beide den Austausch zwischen den Generationen weiterhin fördern», wünscht sich Aranzazu Gamo, die Leiterin der Jugendarbeit Wollerau.

Höfner Volksblatt und March Anzeiger / eing.

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

02.11.2017

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schwyzkultur.ch/FbrH4w