Martin Arnold Rohr (links) und Fredy J. Ambroschütz (rechts) eröffneten gestern mit den Galeristen Sabine und Jürg Matthys ihre aktuelle Ausstellung in Wollerau. Bild Tanja Holzer
Martin Arnold Rohr (links) und Fredy J. Ambroschütz (rechts) eröffneten gestern mit den Galeristen Sabine und Jürg Matthys ihre aktuelle Ausstellung in Wollerau. Bild Tanja Holzer

Kunst & Design

Himmlisch ruhige Atmosphäre

Die Gemeinschaftsausstellung der beiden Rapperswiler Künstler Martin Arnold Rohr und Fredy J. Ambroschütz berührt. Zu sehen ist sie momentan in der Wollerauer Galerie Matthys.

Reduzierung bedeutet auch stets Konzentration auf das Elementare, das Wichtigste. Wer in diesen Tagen die Galerie Matthys in Wollerau betritt, wird unter dem Titel «konsequent reduziert» von einer himmlisch ruhigen Atmosphäre empfangen. Harmonie strahlt aus den Bildern von Martin Arnold Rohr und umfängt die Skulpturen von Fredy J. Ambroschütz. Die Werke beider Künstler scheinen miteinander in wortlosem Verständnis zu kommunizieren. Ambroschütz’ Skulpturen aus Stein, Bronze und Holz sowie Rohrs grossformatige Gemälde harmonieren in ihrer Aussage der Reduziertheit. Die zwei Engel-Skulpturen scheinen neben den ätherisch, wolkigen Bildern fantastisch aufgehoben.

Unbegrenztes Spiel im Geist

In der Galerie Matthys hängen momentan Rohrs neuste Bilder, die dazu einladen, in spezielle Räume voller Möglichkeiten zu tauchen. Wolkenartig, farblich auf Weiss und helles Graublau beschränkt, ermöglichen sie den Betrachtern ein unbegrenzt buntes Spiel im Geist. Die Leichtigkeit animiert zum Träumen, Entspannen, Schwelgen und Phantasieren. Bildhaftes Kräfte tanken wird vorstellbar. Ambroschütz reduziert seine Werke präzise bis auf ihr Kernstück und bringt auch Skulpturen wie «Das grosse Staunen » verblüffend auf den Punkt.

Anwesenheit der Künstler

So 11. &18. April
Ostermontag, 5. April
13.00- 16.00 Uhr
mit Kaffee und Kuchen

Infos

www.galeriematthys.ch

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

22.03.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/HDykUR