Lud gestern Nachmittag zur Vernissage seiner Ausstellung «Südliche Lichtfänge» in die Galerie Matthys in Wollerau: Heiner Fierz «41». Bild Kira Leuthold
Lud gestern Nachmittag zur Vernissage seiner Ausstellung «Südliche Lichtfänge» in die Galerie Matthys in Wollerau: Heiner Fierz «41». Bild Kira Leuthold

Kunst & Design

Schönheit wird vermittelt

Um 13 Uhr öffneten sich gestern Sonntag die Türen zur Vernissage «Südliche Lichtfänge» von Heiner Fierz «41». In der Galerie Matthys in Wollerau konnten die südlichsonnigen Ölbilder bestaunt und mit dem Künstler diskutiert werden.

Vor den Fenstern dominierte Regen und Düsterkeit, doch in der Galerie Matthys schien die Sonne – zumindest auf den Bildern von Heiner Fierz «41». Mit seiner Vernissage «Südliche Lichtfänge» lud er die Besucher ein, für einige Momente dem Herbst zu entfliehen und in farbenfrohe Wärme einzutauchen. «Heute habe ich die Möglichkeit, vom Wetter draussen abzulenken und Schönheit zu vermitteln», erklärte der Künstler.

«Möchte etwas Positives vermitteln»

Der in Zürich wohnhafte und aus Au bei Wädenswil stammende Fierz malt stets vor Ort. Auf seinen Bildern findet man Äcker, Häuser und Gässchen, gemalt in Süd frankreich, Mexiko, Ägypten und mehr. Die Bilder strahlen in hellen Öl farben auf Leinwand: «Ich wähle bewusst positive Farben, denn ich möchte auch etwas Positives vermitteln. Es gibt genug Probleme, ich möchte keine Melancholie verstreuen», so Fierz. In der Galerie Matthys sind Werke aus den vergangenen drei Jahren ausgestellt. Die Galerie ist mit Heiner Fierz «41» nach der Sommerpause wieder gestartet. «Die Saison beginnt neu», so Jürg Matthys, Galerist.

Die «schönste Ausstellung»

Bestaunen kann man die Bilder von «41» bis zur Finissage am 11. November. Laut Fierz die «schönste Ausstellung seiner Bilder», die er je hatte. «Früher malte ich oft Baustellen oder Garagen. Heute vermittle ich Schönheit, und damit bin dort, wo ich als Künstler sein wollte.» Heiner Fierz’ Künstlername «41» ist durch Zufall bei einem Missverständnis am Telefon durch die akustische Ähnlichkeit zu seinem richtigen Namen entstanden.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

18.10.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/WuGR2R