Verleger André Gstettenhofer (rechts), Autorin Fabia Morger und ihr Mentor Peter Wild bei der Präsentation. Bild heu
Verleger André Gstettenhofer (rechts), Autorin Fabia Morger und ihr Mentor Peter Wild bei der Präsentation. Bild heu

Literatur

«Mischung aus Fantasie und Disziplin»

Ein Buch über Macht, Liebe, Loyalität, Verrat, Freund und Feind wurde am Donnerstag im Gemeindehaus Korporation Wollerau vorgestellt. «Amabilia – Das vergiftete Erbe» ist das Debüt der Jungautorin Fabia Morger.

Mit gerademal 20 Jahren hat Fabia Morger geschafft, wovon viele träumen: Ihr Buch wurde von einem Verlag aufgenommen und produziert. André Gstettenhofer vom Salis Verlag Zürich ist überzeugt, dass dieses Buch ein Erfolg wird. «Fabias Buch wurde mir per Zufall in die Hände gespielt», eröffnete er die Vernissage. «Dass sie schon in so jungen Jahren bereits auf diesem Niveau schreiben kann, ist beeindruckend. Sie hat eine grosse Fantasie für Geschichten, und mancher etablierte Schriftsteller wäre neidisch auf dieses gute Buch, das Fabia bereits mit 20 Jahren geschrieben hat.»

Science-Fiction-Triologie

Morgers erstes Buch ist der erste Band einer Science-Fiction-Trilogie und handelt von einem jungen Mädchen im 28. Jahrhundert, das in einem Waisenhaus aufgewachsen ist. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag ändert sich ihr bis dahin ereignisloses Dasein plötzlich. Ein Unbekannter rettet das Mädchen, kurz bevor bewaffnete Männer ihre Wohnung stürmen. Nach und nach erfährt sie, wer es auf sie abgesehen hat und warum. Somylea, so der Name des Mädchens, erbt von ihren toten Eltern die Macht über den Planeten Amabilia. Leider gibt es aber eine kriminelle Organisation, die nach den Rohstoffen auf diesem Planeten giert, und so gerät sie in ein mörderisches Spiel, das ihr zeigt, wie schmal der Grat ist, der Gut von Böse und Liebe von Hass trennt.

Schreiben ist Leidenschaft

Zusammen mit ihrem Mentor Peter Wild und ihrem Verleger hat Fabia ein Buch realisiert, das Worte lebendig erscheinen lässt. Ihr erstes Buch – einen Krimi – habe sie mit 13 Jahren geschrieben. «Darin kamen Schulkollegen und sogar Lehrer vor», so Morger. «Inspirieren lasse ich mich auch heute noch von Menschen in meinem Bekanntenkreis. So fliessen deren Charakterzüge in die der Menschen, die in meinen Geschichten vorkommen. Die Hauptrolle in meinem jetzt veröffentlichten Buch ist jedoch mir sehr ähnlich. Ich habe so etwas wie eine zweite Welt erschaffen, in der nichts unmöglich istund ich alles tun kann, was ich möchte.»

Psychologie als Hauptfach

Morger hat die Matura gemacht und beginnt bald ihr Studium im Hauptfach Psychologie. Hauptberuflich zu schreiben, kann sie sich momentan noch nicht vorstellen. «Ich brauche Freiheit, um etwas entstehen zu lassen. Der Druck, in einer bestimmten Zeitspanne möglichst viele Bücher zu schreiben, würde mir diese nehmen.» Am besten schreiben kann sie mitten in der Nacht. «Da werde ich nicht gestört oder irgendwie abgelenkt», erklärte Morger. «Fabia ist ein besonderes Mädchen», sagte ihr Mentor Peter Wild. «Das Spezielle an ihr ist die Mischung aus Fantasie und Disziplin, mit der sie an die Arbeit geht. Wir sind gespannt, was die Zukunft noch bringen wird.»

Fabia Morger:
Amabilia - Das vergiftete Erbe


Gebunden, 280 S.
12.5 x 19 cm
€ 24.90 / CHF 34.80
ISBN
978-3-905801-44-6

www.salisverlag.com

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

23.05.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/sRgV4f