Smagoo, Digi und C.mee (v.l.) sind auf Erfolgskurs. Bild Rahel Alpiger
Smagoo, Digi und C.mee (v.l.) sind auf Erfolgskurs. Bild Rahel Alpiger

Musik

Aussagen durch Sprachgewandtheit verschärft

Der 19-jährige Simon Kessler aus Wollerau ist auf dem bestem Weg, erfolgreich in der Schweizer Rap-Szene durchzustarten. Er hat bereits viele Konzerte hat er gegeben, noch mehr sollen folgen.

Er scheut sich nicht zu sagen, was er denkt, und hat Erfolg damit. Angefangen hat er in einer Hardcore-Band. Seit dem Stilwechsel hat er sich langsam aber sicher in der nationalen Rap-Szene etabliert. Die Rede ist von Simon Kessler alias C.mEE. Der 19-jährige Wollerauer konnte in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit Rapper Smagoo zahlreiche Auftritte verbuchen, unter anderem als Vorgruppe von internationalen Hip-Hop-Grössen wie den Delinquent Habits aus Los Angeles, Capone ’n’ Noreaga aus New York oder aber Kool Savas aus Deutschland.

Sein Geheimrezept:

C.mEE rappt über das, was ihn bewegt. Sei es zum Beispiel über die «High Society» von Wollerau, die im Dorfleben kaum präsent ist und wenn ja, nur hinter den getönten Scheiben ihrer Luxusautos, oder aber über andere Alltagssituationen oder Gewalt – seine Texte machen Sinn, und nicht selten sind sie mit einer Portion Humor gewürzt. «Simi rappt über das, was er kennt, und verschärft seine Aussagen durch seine Sprachgewandtheit – seine Themen bewegen ihn wirklich», sagt auch Clemens Lützen alias Smagoo. Auch er ist Rapper und als Viva- Moderator tätig. Seit gut zwei Jahren spannen die zwei zusammen. Mit Erfolg: «Die Energie auf der Bühne war jedesmal grossartig. Zu zweit macht ein Auftritt noch mehr Spass», so Smagoo. Auf die Frage, ob er bei den Konzerten denn aufgeregt war, antwortet Newcomer C.mEE: «Nein, ich konnte bereits einiges an Bühnenerfahrung mit der ehemaligen Band sammeln.» Während der 23-jährige Smagoo bereits seit Längerem rappt und neben vielen weiteren Veröffentlichungen im letzten Jahr sein Debütalbum «Reflexion» herausgebracht hat, begann C.mEE erst vor drei Jahren damit, selbst zu rappen. «Hier in der Region gibt es zahlreiche Rapper.

Das kann man doch besser

Ich sagte immer, ‹das kann man doch besser›. Darauf erhielt ich die Antwort: ‹Dann mach es doch besser›.» Das hat er auch getan: Im Studio seines langjährigen Freundes Pascal Reichmuth alias Digi ausSiebnen, seines Zeichens Allrounder, wenn es um den Auftritt der beiden Rapper in der Öffentlichkeit geht, begann er, an den ersten Tracks zu feilen. Entstanden ist das Mixtape «See me». Im Moment arbeitet er fleissig an seinem ersten Album, das voraussichtlich 2010 erscheinen wird. Er, Digi und Smagoo planen in Zukunft eine dauerhafte Zusammenarbeit. «Wir alle haben verschiedene Einflüsse, die sich perfekt ergänzen. Das ergibt eine hochexplosive Mischung», erklärt C.mEE. Zudem seien sie mit der Zeit ein eingespieltes Team geworden. Bereits diesen Winter planen sie eine kleine Wintertournee durch die Schweiz, um ihr Publikum mit ihrem Können zu begeistern. Eines steht jetzt bereits fest: Man wird noch viel von ihnen hören.

Infos unter:

www.cmee.ch





March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.11.2009

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schwyzkultur.ch/bPV1Yw