Die 40 Sängerinnen und Sänger des Gospelchors Wädenswil brachten am Sonntagabend in Wollerau mit ihren Liedern Wärme in den nebligen Tag. Bild Hans Ueli Kühni
Die 40 Sängerinnen und Sänger des Gospelchors Wädenswil brachten am Sonntagabend in Wollerau mit ihren Liedern Wärme in den nebligen Tag. Bild Hans Ueli Kühni

Musik

Chorgesang verdrängte den Alltag

Der Gospelchor Wädenswil lud am Sonntagabend in der katholischen Kirche Wollerau zu einem Gospelkonzert. Die Besucher kamen in Scharen und wurden dafür auch reichlich mit gutem Gesang belohnt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Auftritt des Gospelchors Wädenswil in der Kirche St.Verena in Wollerau war eine Wucht. Die 40 Sängerinnen und Sänger brachten mit ihren Liedern Wärme in den nebligen Abend, und sie begeisterten die zahlreichen Besucher durch perfekten Chor- und Sologesang.

Seit 20 Jahren

Bereits seit 20 Jahren existiert der Chor, und seit exakt zehn Jahren leitet ihn Adeline Marty. Man erkannte am Konzert auch gleich, wer die Chefin war; Marty begleitete die Sänger am Elektropiano und dirigierte gleichzeitig. Ein Blick auf das Programm zeigte dann, dass sie auch viele Stücke selber arrangiert hat. Für ihren zehnjährigen Einsatz wurde sie am Sonntag zudem geehrt und mit Blumen beschenkt.

Grossartige Solostimmen

Der erste Teil des Konzerts war eher dem Chorgesang gewidmet. Im zweiten Teil dann kamen die zahlreichen Solisten zum Einsatz, so auch im Song «My Way» oder in der Filmmelodie «Gabriella’s Song». Da zeigte sich dann der grosse Schatz an guten Stimmen, über die dieser Chor verfügt. Ein Medley mit Stücken aus «Westside Story» rundete das reichhaltige Programm ab. Nach einer Zugabe, die nach dem grossen Applaus folgen musste, sang der Chor zusammen mit den Besuchern noch das Stück «We are the world». Der Schritt danach in die dunkle und neblige Nacht brachte die Leute jäh in dieWirklichkeit zurück – ausser man zog es vor, noch am offerierten Apéro teilzunehmen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.11.2014

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schwyzkultur.ch/tXiuuA