Banda Verena erwärmte die kühle Wollerauer Kirche mit warmen und teils rassigen Klängen. Bild sjm
Banda Verena erwärmte die kühle Wollerauer Kirche mit warmen und teils rassigen Klängen. Bild sjm

Musik

Das neue Jahr mit einem Konzert einläuten

Die Kulturkommission Wollerau lud am Samstag zum Neujahrskonzert in die Kirche Santa Verena ein. Dieses Mal wurde das neue Jahr von der Formation Banda Verena eingeläutet.

Kühle Temperaturen herrschten am Samstagabend in der katholischen Kirche in Wollerau. Aber schon von Konzertbeginn an erwärmte Banda Verena mit ihren Klängen das musikalische Gehör der Zuschauer. Elf professionelle Musikerinnen und Musiker von der Musikschule Wollerau führten das Publikum während zwei Stunden auf eine musikalische Reise durch die Zeitgeschichte. Des Weiteren wurden die Konzertbesucher in die klangvolle Welt von Südamerika und Weissrussland entführt.


Ein ungewohnter Anfang


Das Publikum sass vorne in den Kirchenbänken, das Konzert allerdings fand seinen Anfang im hinteren Bereich des Gotteshauses. Da die Orgel auch Teil des Arrangements war, wurde die erste Hälfte der Musikaufführung mehrheitlich hinter den Zuhörern gespielt. Der ungewöhnliche Auftakt liess einige Besucher zuerst staunen, doch schon bald schlossen viele von ihnen ihre Augen und konzentrierten sich voll und ganz auf das akustische Ereignis in der Kirche. Plötzlich wurde das entspannte Zuhören von zwei Katzen gestört. Ein lautes «Miau!» ertönte vorne rechts im Eck. Die beiden Fellnasen entpuppten sich als die beiden Sängerinnen Lydia Opilik und Isabelle Gichtbrock, die das «Duetto buffo di due Gatti»,zu Deutsch «Humoristisches Duett für zwei Katzen » zum Besten gaben. Ebenfalls exzeptionell war Isabelle Gichtbrock auf der Blockflöte, die zusammen mit Pianistin Tatjana Ruckstuhl- Nikic das Jazzstück «Alexander’s Latin» aufführte. Das Publikum war begeistert. Ein Besucher meinte sogar: «Das Neujahrskonzert hat meine Ansicht zur Blockflöte voll und ganz verändert. Das Instrument wird unterschätzt.» Banda Verena verabschiedete sich mit dem weltberühmten «Ungarischen Tanz» von Johannes Brahms und einer anschliessenden Zugabe.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Svenja Marocchini

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

14.01.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/bVZLUk