Der Jodlerklub Luegisland Wollerau bot ein in allen Belangen gelungenes Jodlerchränzli. Bild Andreas Knobel
Der Jodlerklub Luegisland Wollerau bot ein in allen Belangen gelungenes Jodlerchränzli. Bild Andreas Knobel

Musik

Jodlerchränzli mit Freunden

Der Jodlerklub Luegisland Wollerau mit seinen Unterformationen wartete mit einem gediegenen Jodlerchränzli unter dem Motto «Schwyzer Choscht» auf. Gäste waren die Innerschwyzer vom Jodlerklub Echo vom Mythen.

Am Jodlerchränzli des Jodlerklubs Luegisland trifft sich das ganze Dorf Wollerau mit Gästen. Die Mehrzweckhalle Riedmatt war am Samstagabend denn auch voll, als die Etzel-Buebä zur Einstimmung aufspielten. Die einheimische Ländlerkapelle bot mehrmals musikalische Einlagen und sorgte auch für die passende Tanzgelegenheit. Durch das Programm unter dem Motto «Schwyzer Choscht» führte einleitend Präsident Sepp Gyr, die Moderation übernahm Toni Knobel. Hans und Benno Keller standen sogar zum 40. Male auf der Chränzli-Bühne.

Abwechslung mit Gästen

Der Jodlerklub Luegisland unter der Leitung von Thuri Bürgler wechselte sich bei den Vorträgen mit dem befreundeten Gastverein ab, dem Jodlerklub Echo vom Mythen. Hohe gesangliche Qualität boten beide Formationen. Die Innerschwyzer pflegen jedoch vermehrt den Naturjuuz. Die beiden Jodlerklubs trugen Werke bekannter Komponisten vor, auch einige von ihren jeweiligen Dirigenten. Neben den Etzel-Buebä sorgten zwei Unterformationen der Wollerauer immer wieder für Abwechslung. So hatte die Kleinformation des Jodlerklubs Luegisland zwei vielbeklatschte Auftritte. Dabei wurde zum Gaudi des Publikums auch mal ein Text mit Lokalkolorit angepasst und der traditionsgemäss anwesende Gemeindepräsident miteinbezogen. Auch das vereinsinterne Alphorntrio mit Gerhard Schönbächler, Daniela Uhr und Sepp Gyr samt den Fahnenschwingern Bruno und Simon Bänziger gefiel – auch wenn sich die Fahnenschwinger wegen der geringen Saalhöhe einschränken mussten.

Zugaben aller gefordert

Nach der Pause, die vor allem für die Verpflegung und den Kauf der Lösli der attraktiven Tombola genutzt wurde, ging es schon bald an die Schlussvorträge. Von sämtlichen Formationen wurde eine Zugabe gefordert.Die Kleinformation gab Polo Hofers «Blueme» zum Besten, der Jodlerklub Echo vom Mythen liess die «Seel la bambele» und der Jodlerklub Luegisland trug das originelle «Wollerauer Lied» ihres Dirigenten vor. Selbst der traditionelle Gesamtchor wurde auf Wunsch des Publikums verlängert, womit ein in allen Belangen gelungenes Jodlerchränzli zum Abschluss kam.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Andreas Knobel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.12.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/JjM3uU