Maya Homburger an der Barockvioline und Barry Guy am Kontrabass. Bild Paul Diethelm
Maya Homburger an der Barockvioline und Barry Guy am Kontrabass. Bild Paul Diethelm

Musik

Musikperformance der besonderen Art

Die «Bach Meditation» mit Musik von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber aus Böhmen und György Kurtag, vorgetragen von Maya Homburger, Barockvioline, und Barry Guy, Kontrabass, war ein Konzert anderer Art.

Schon die zeitliche Dauer dieses Konzertes – rund drei Stunden – war etwas Besonderes. Die Klangfülle der Barockvioline, gespielt von Maya Homburger, und des Kontrabasses, gespielt von ihrem Ehemann Barry Guy – teils als Solodarbietungen wie auch gemeinsam – gaben dem Konzert ein besonderes Gepräge. Die Darbietungen mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach,Heinrich Ignaz Franz Biber und György Kurtag wechselten sich ab. Maya Homburger gab einleitend und jeweils vor Beginn der weiteren Konzertabschnitte interessante Informationen zu Bachs Meditation. Das Konzert wurde mit der lateinischen Hymne «Veni creator spiritus» aus dem neunten Jahrhundert eröffnet.Danach folgten weitere zehn Kompositionen. Der zweite Teil wurde mit weiteren fünf Werken fortgesetzt, und der dritte Teil endete nach sechs Darbietungen mit der «Passacaglia für Solo-Violine», diese wird auch «Schutzengel-Sonate» genannt.


Magie des Klanges


An diesem klangvollen Konzert in der evangelisch-reformierten Kirche in Wollerau konnten die Zuhörer die Augen schliessen und die Magie des Konzertes mit den Tönen der Barockvioline und des Kontrabasses geniessen. Beide Künstler verfügen über ein hohes und fundiertes Können mit Engagements in bekannten Formationen und Orchestern in Europa, vorwiegend in England. Zur Stärkung wurden in der Unterkirche Kaffee, Tee und Kuchen sowie Kaltgetränke serviert. Die Passionsandacht mit Abendmahl am Karfreitag wird von Ivan Turkalj am Violoncello und Alexander Seidel an der Orgel begleitet.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Paul Diethelm

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.03.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/V65g6W