Tempesta, die Rockband mit Wurzeln in der Wollerauer Roos, war mit ihrem Dankeschön-Konzert der Höhepunkt des Roos Tattoo, dem einmaligen Volksfest. Bild zvg
Tempesta, die Rockband mit Wurzeln in der Wollerauer Roos, war mit ihrem Dankeschön-Konzert der Höhepunkt des Roos Tattoo, dem einmaligen Volksfest. Bild zvg

Musik

Roos Tattoo als Treffpunkt aller

Das erstmalige Roos Tattoo im Wollerauer Roosquartier mit vielen Attraktionen war ein grosser Dorftreff und ein absoluter Publikumsrenner.

Ein grandioses Roos Tattoo wurde förmlich überrannt. Schon um elf Uhr startete das Roos Tattoo ganz hinten im Roos-Quartier um Bruno Stadelmanns Gaden, und eigentlich schon auf Freienbacher Boden. Den ganzen Tag über gab es Unterhaltung, etwa das Konzert von der stimmgewaltigen Sängerin Saida im Freien unter einem idyllischen Nussbaum hinter dem Gaden. Oder dann auf der unteren Bühne beim Festhüttli die Aufführung der Kinder der DanceON-Tanzschule von Esther Croci, ein Heimspiel der Guggenmusik Rooschränzer und auch der Ländlerkapelle Etzel-Buebä.


Dankeschön-Gig


Später am Abend folgte dann im Gaden der Höhepunkt mit einem Live-Auftritt der in der Roos beheimateten Rock-Band Tempesta. Sie bedankte sich mit diesem Gig für die Unterstützung, die sie nach dem verheerenden Unwetter im Sommer 2016 erfuhr, nachdem all ihre Instrumente zerstört waren. Spätestens zu dieser Zeit war das gesamte Festareal randvoll, schliesslich trafen sich am Roos Tattoo nicht nur die aktuellen Quartierbewohner, sondern vor allem auch «Heimweh- Röösler» und viele weitere Gäste. Das Unwetter von damals war auch ein grosses Thema auf der «Bimmelbahn », die den ganzen Tag durch das Roos-Quartier zu interessanten historischen Orten fuhr. Zahlreiche Besucher liessen die Chance nicht aus, Wollerau einmal anders kennenzulernen, und Ortskundige erinnerten sich an ihre Jugend. Sogar eine Broschüre wurde gedruckt. So war das Roos Tattoo eine Riesen-Fete, die die beiden «stolzen Röösler» – so nannten sie sich auf ihren T-Shirts – Reto «Hugi» Müller und Thomas «Ziu» Zysset zusammen mit etlichen befreundeten Helfenden auf privater Basis auf die Beine gestellt hatten.


Höfner Volksblatt und March-Anzegier / Hans-Ueli Kühni

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.09.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/7Q545t