Xenia Knapp zeigte mit ihrem Lehrer Michael Schönbächler wie schön es sein kann im Duo zu spielen. Bild Bettina Schärlinger
Xenia Knapp zeigte mit ihrem Lehrer Michael Schönbächler wie schön es sein kann im Duo zu spielen. Bild Bettina Schärlinger

Musik

Schüler zeigten dem Publikum ihre musikalischen Fortschritte

Am vergangenen Donnerstag verzauberten in Wollerau die Schüler der örtlichen Musikschule die Konzertbesucher mit einem bunten Melodienstrauss.

In einer Zeit, in der alles schnell gehen muss und vieles per Knopfdruck erledigt werden kann, liegt das Erlernen eines Musikinstruments für Junge nicht mehr im Trend», sagte Martin Albrecht, Leiter der Musikschule Wollerau. Dabei sei es wichtig, erklärte er im Weiteren, dass die Kinder lernen, dass es Ausdauer, Ruhe und Geduld brauche, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Bereits ganz viel Zeit ins Erlernen eines Instruments haben die 23 im Verenahof konzertierenden Musikschüler investiert. Manchmal noch etwas holprig, aber meistens fliessend und in der Dynamik schön gestaltet traten sie mit viel Eifer und Begeisterung vor das Publikum und zeigten mit Melodien aus verschiedenen Stilrichtungen, was sie im Unterricht gelernt haben.

Wettbewerb als Ziel

Besonders gut ausgearbeitet waren die Beiträge der Schülerinnen, die bei der Lehrerin Lydia Opilik den Gesangsunterricht besuchen. Für Lauren Carter und Yara Herren war das Konzert eine eigentliche Hauptprobe, denn die zwei jungen Gesangstalente werden in wenigen Tagen am Solistenwettbewerb des Verbands der Musikschulen des Kantons Schwyz (VMSZ) in Einsiedeln teilnehmen und sich der Kritik einer Jury stellen. Es ging ans Herz, wie die zwei Mädchen mit ihren feinen Stimmen schon sehr ausdrucksstark ihre Wettbewerbsbeiträge vortrugen. Nebst dem Sologesang waren auch Vorträge anderer Instrumente wie Klavier, Akkordeon, Cello, Blockflöte oder Xylophon zu hören, die nicht minder begeisterten.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.02.2015

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schwyzkultur.ch/12Jfgv