Das Hornensemble mit Elia Bolliger, Silja Grimm, Annina Schnyder, Christoph Büchi (vordere Reihe), Remo Leitl, Pirmin Müller, Renato Spengeler, Sebastian Rauchenstein (hintere Reihe) und Lukas Christinat (rechts). Bild Kurt Kassel
Das Hornensemble mit Elia Bolliger, Silja Grimm, Annina Schnyder, Christoph Büchi (vordere Reihe), Remo Leitl, Pirmin Müller, Renato Spengeler, Sebastian Rauchenstein (hintere Reihe) und Lukas Christinat (rechts). Bild Kurt Kassel

Musik

Sehr wohl auch für Popmusik bestens geeignet

Auf Initiative von Sebastian Rauchenstein, Musiklehrer an der Musikschule Wollerau und Student am Konservatorium Luzern, gastierte die Waldhornklasse Luzern mit Lehrer Lukas Christinat im Erlenmoos.

Die Möglichkeiten des Musizierens mit demWaldhorn sind wenig bekannt. Das brillante Konzert inWollerau demonstrierte, wie vielfältig das Waldhorn einsetzbar ist.Was Professor Lukas Christinat und seine acht Musikstudenten dem Publikum am Donnerstag darboten, war eine Liebeserklärung an dieses seit dem 18. Jahrhundert bekannte Instrument. Dessen Tonumfang reicht von Alt bis Tenor; man kann darauf sogar Bass und Tiefbass spielen, wie Christinat eindrücklich zeigte. Das Waldhorn kommt in der klassischen Musik wie beispielsweise in Sinfonien genauso wie in allen grossen Opern zum Einsatz.

Klassik und Pop

Das Programm in Wollerau umfasste klassische und Pop-Stücke. Den Anfang machte «Feierlicher Einzug» von Richard Strauss,dann folgtenAuszüge aus «Wassermusik» von Georg Friedrich Händel und «7. Sinfonie» von Anton Bruckner,in der er die Hörner maximal einsetzte. Nach dem «Allegro» von Johann Sebastian Bach und der «Rheingoldfantasie» von Richard Wagner kam mit «Pearl Harbor» die Filmmusik zum Zug. Auch im Song «Chiquita» von Abba zeigte sich der Wohlklang der Waldhörner, und die Zugabe «Cielito Lindo», ein Cha-Cha-Cha, war ein erneuter Beweis dafür, dass mit Waldhörnern wunderschöne Melodien gespielt werden können.



Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.03.2014

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schwyzkultur.ch/3fGmCS