Die sechs Musiker bei der Aufführung von «Peter und der Wolf» im Dachgeschoss des Verenahofs. Bilder zvg
Die sechs Musiker bei der Aufführung von «Peter und der Wolf» im Dachgeschoss des Verenahofs. Bilder zvg

Musik

Wenn Kinder Musik hautnah erleben

Mit der Aufführung von Sergey Prokofievs «Peter und der Wolf» für die dritten Klassen bekräftigten die Primar- und Musikschule Wollerau kürzlich ihre enge und gute Zusammenarbeit.

Der Musikunterricht ist ein zentrales Fach in der Erziehung von jungen Menschen. Geht es nach dem Hirnforscher Manfred Spitzer, so gehört Musik gar zu den wichtigsten Schulfächern überhaupt. Das Werk «Peter und der Wolf» ist jeweils Thema in den dritten Klassen. Einerseits geht es um das Kennenlernen der Geschichte und um ihre Vertonung, andererseits darum zu erkennen, mit welchen Instrumenten der Komponist Sergey Prokofiev die Protagonisten darstellt. Die Violine stellt den fröhlichen und unbekümmerten Peter dar, den Grossvater übernimmt das tiefe, kernige Fagott, der Vogel wird von der virtuosen Flöte gespielt, die Ente von der schnarrenden Oboe, die Katze von der weichen, wendigen Klarinette und der böse Wolf vom grossen Klang des Horns.


Instrumente ausprobiert


Am vergangenen Freitag brachten nun sechs Musikschullehrpersonen zusammen mit der Drittklasslehrerin Andrea Kümin als Sprecherin das Werk zur Aufführung. «Es ist ein grosser Unterschied, ob wir in den Klassen nur die CD hören, oder ob die Kinder mit allen Sinnen erleben können, wie die Musiker vor ihnen sitzen und die Partitur für die Kinder zum Erklingen bringen», sagte Andrea Kümin. Es ist geplant, diese Aufführung für die dritten Klassen jährlich zu ermöglichen. Im Anschluss an das kleine Konzert hatten die Kinder die Möglichkeit, unter der freundlichen und fachkundigen Anleitung der Musikschullehrpersonen die verschiedenen Instrumente auszuprobieren.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / eing


 Das Fagottino ist speziell für Kinder entwickelt und spielt sich leicht.

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.03.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/8Emhx4