Der Musikverein Verena Wollerau und Dirigent Urs Bamert feiern den sechsten Rang am eidgenössischen Musikfest. Bild zvg
Der Musikverein Verena Wollerau und Dirigent Urs Bamert feiern den sechsten Rang am eidgenössischen Musikfest. Bild zvg

Musik

Wollerauer kommt zu nationalen Ehren

Das Blasorchester Musikverein Wollerau bewies am Eidgenössischen Musikfest einmal mehr, dass es mit der Spitze der Schweizer Blasorchester mithalten kann.

Am Wochenende fand in Montreux im Kanton Waadt das im Fünfjahresturnus organisierte Eidgenössische Musikfest statt.Nebst wenigen anderen Schwyzer Blasorchestern nahm der Musikverein Verena Wollerau die Reise auf sich, um sich in der zweithöchsten Stärkeklasse mit Vereinen aus der ganzen Schweiz zu messen. Während in der höchsten Klasse ein gutes Dutzend Orchester spielen, war die Konkurrenz der Wollerauer mit 53 Teilnehmern wohl eine der meistumkämpften. Umso zufriedener dürfen die Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Urs Bamert mit ihrem sechsten Rang in der besagten Kategorie sein.

Souverän aufgespielt

Die Abreise des Orchesters am Freitagmorgen war von Sonnenschein und spürbarer Vorfreude geprägt. Die Carfahrt wurde als Entspannungsgelegenheit genutzt, und so kam die Gruppe gegen Mittag im noch ruhigen Montreux an. Im charmanten Hotel «Eden Palace au Lac» logierte das Orchester das ganze Wochenende und hatte im Konferenzsaal des Hauses die Möglichkeit, an letzten musikalischen Feinheiten zu feilen. Nichts wurde dem Zufall überlassen, so auch nicht die Vorbereitung am Samstag, dem Wettbewerbstag für die Höfner. Mit Lockerheit und Selbstverständnis musizierten sie im Saal des Hotels «Le Montreux Palace» vor einer prominenten Jury und begeistertem Publikum. Traumhafte Bewertungen liessen schon kurz nach dem absolvierten Vortrag auf eine sehenswerte Platzierung hoffen. Am Nachmittag genoss der Musikverein Verena Wollerau die Marschmusikparade, die durch die Stadt führte. Selber nahm der Musikverein Verena Wollerau mit Stolz teil und konnte dem Publikum eine schöne Version des Marsches «Gruss an Bern» von Carl Friedemann präsentieren.

Kein offizieller Empfang

Am Abend besuchten viele Vereinsmitglieder das Konzert der befreundeten Märchler vom Blasorchester Siebnen. In der höchsten Spielklasse schafften diese den grossen Coup und erspielten sich den Sieg. Als die Resultate am Sonntagmittag feststanden, konnte man sich gegenseitig gratulieren und das verbleibende Fest geniessen. Aufwand und Ertrag halten sich für das Blasorchester Musikverein Verena Wollerau dieses Jahr die Waage. So reiste man glücklich zurück in die Höfe – in Erinnerungen schwelgend, aber auch mit der Motivation für die Teilnahmen an kommenden Musikfesten im Herz. Einen offiziellen Empfang in Wollerau wird es aufgrund diverser Abwesenheiten von Vereinsmitgliedern allerdings nicht geben.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.06.2016

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schwyzkultur.ch/TapPRN