Dirigent David McVeigh leitet das Orchester an. Bild Sarina Bauer
Dirigent David McVeigh leitet das Orchester an. Bild Sarina Bauer

Musik

Musikalische Höhepunkte mit reichlich Abwechslung

Vergangenes Wochenende war es endlich so weit. Nach zwei Jahren Konzert-Pause konnte der Musikverein Verena Wollerau unter der Leitung von David McVeigh wieder seine traditionellen Winterkonzerte durchführen.

Nach der Begrüssung durch die Präsidentin Esther Eggler-Ott wurde das Konzert mit dem spanischen Paso Doble «Soñar en Xirimbao» von Angel Luis Fernandez Hernandez eröffnet. Mit diesem beschwingten Stück wurden alle Anwesenden gleich von Beginn an gepackt. Grosse Ziele im nächsten Jahr Wie aus den gewohnt souveränen Ansagen des Hornisten Sebastian Rauchenstein entnommen werden konnte, steht dem Verein nächstes Jahr ein Musikfest bevor. Am 18. Juni wird er am Luzerner Kantonal Musikfest in Emmen antreten. Aus diesem Anlass wurden den Zuhörenden einerseits das Aufgabenstück «A Century of Music» von Etienne Crausaz und andererseits das Selbstwahlstück «Avern» des Komponisten Saül Gòmez Soler präsentiert. Obwohl noch viel Zeit vergeht bis zu jenem Wettspiel, wurde hörbar, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist.

Gefühlvolle zweite Konzerthälfte


Nach diesem Kraftakt endete die erste Konzerthälfte und die Festwirtschaft öffnete ein erstes Mal. Nach der zwanzig minütigen Pause stellte die Oper-Ouvertüre «Il Barbiere di Siviglia» des bekannten italienischen Komponisten Gioacchino Rossini den Auftakt in die zweite Konzerthälfte dar. Weiter ging es mit dem gälischen Stück «Sòlas Ané», welches auf Deutsch mit «gestrige Freude» übersetzt werden kann. Samuel R. Hazo komponierte dieses Werk für die Dirigentin Margene Pappas anlässlich ihrer musikalischen Karriere und ihrer Anstellung an der Oswego High School in Illinois. Jedoch erhielt das Stück traurigerweise eine tiefere Bedeutung. Der Vater der Dirigentin verstarb eine Stunde nach der Uraufführung durch die High School Wind Symphony of Oswego. Der Musikverein vermochte diese Gefühle gekonnt mit keltischen Trommelklängen und emotionalen Tutti-Passagen zu transferieren. Nach dieser Aufführung nahte auch schon das Ende des Konzerts. Der japanische Komponist Satoshi Yagisawa, der schon oft in den Konzertprogrammen des Musikvereins vorkam, komponierte «Voyage – Flight into a Hopeful Future». Auf dem Programm der letzte Punkt, am Konzert der zweitletzte, denn als Zugabe fungierte ein albanischer Hochzeitstanz, genannt «Shota». Mit den beiden Konzerten hat der Musikverein Verena Wollerau auch nach zwei Jahren sein Können unter Beweis gestellt. Das nächste Mal werden die Musikanten und Musikantinnen am 30. April anlässlich des Frühlingskonzerts zu hören sein.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Sarina Bauer

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.11.2021

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