Musik

BOS Big Band zündete ein musikalisches Feuerwerk

Axel Marena entpuppte sich als ausgezeichneter Entertainer. Das Publikum riss es von den Stühlen.

 Am Samstagabend brannte es in der Siebner Stockberghalle lichterloh. Die Big Band des Blasorchesters Siebnen, kurz BOS genannt, unter der Leitung von Edgar Schmid, begeisterte zusammen mit Sänger Axel Marena ein zahlreich erschienenes Publikum. Jazz-Klassiker, Funk- und Pop-Hits brachten den Saal zum Kochen. Eine Show der Extraklasse, die in ihrer Ausführung sehr nahe an der Perfektion war. Eine Zugabe reichte nicht, was zu einer ungeplanten Einlage führte.

 

Rasanter Vogel in New York

Gleich zu Beginn startete die Band in einem horrenden Tempo. Das Publikum in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Halle war schlagartig hellwach. «Whirly Bird», geschrieben von Neal Hefti, zeigte schon zu Beginn, was das Publikum zu erwarten hatte. Die Band, bestehend aus Mitgliedern des BOS mit einigen Vollprofis, vermochte dem angeschlagenen Tempo der «Rhythm Section» zu folgen, und Marco Böni (Sax) – stellvertretend für viele weitere Solistinnen und Solisten – meisterte seinen Part hervorragend.

Nach zwei weiteren Songs flog dann Sänger und Entertainer Axel Marena sprichwörtlich auf die Bühne. Vom ersten Moment an versprühte der in Luzern wohnhafte Musiker eine unglaubliche Energie. «Come Fly with Me», sein erster Song, der dann auch gleich unter die Haut ging. Es folgte «I’ve Got You Under My Skin», was im wahrsten Sinne des Wortes auch geschah. Es dauerte nicht lange, und das Publikum liess sich vom wirbligen Sänger anstecken. Und als zum Schluss des ersten Teils der Klassiker «New York, New York» erklang, standen alle im Saal, klatschten und sangen mit.

 

Wo sind die Noten?

Im zweiten Teil groovte es, was das Zeug hielt. Die Band zeigte ihre funkige und poppige Seite, die dem ersten Teil in keiner Weise nachstand. Von «Superstition», einst gesungen von Stevie Wonder, über James Brown bis zu Bruno Mars’ «Uptown Funk» wurde alles geboten. Das Publikum, inzwischen mehr stehend als sitzend, groovte mit, während Marena mit Gesang und wirbligen Moves durch die Halle tanzte. Der Sänger der Pepe Lien-hard Band und auch der Swiss Army Big Band lobte das hohe Niveau der Band mit Edgar Schmid und würdigte dessen Arbeit mit Amateuren und Profis. Und als vom Publikum vehement eine zweite Zugabe gefordert wurde, verschwanden die Musiker; allerdings nur, um die Noten wieder zu holen, die schon verräumt worden waren. Die Zeit dazwischen überbrückte Axel Marena auf der Bühne sitzend in lockerer Unterhaltung mit dem Publikum. Ein denkwürdiger Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Louis Hensler

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Höfner Volksblatt & March Anzeiger

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.09.2026

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