Musik

«Das Openair bietet einen abwechslungsreichen Mix»

Zum zehnten Mal findet am Wochenende das Openair Einsiedeln statt. Yanick Tschümperlin ist für die Bands verantwortlich, ist selbst Musiker, und spielt am Freitag bis kurz vor Mitternacht bei «lost in transit» mit.

Franziska Keller: Das Openair Einsiedeln findet zum zehnten Mal statt. Seit wann sind Sie dabei?

Yanick Tschümperlin: Zum ersten Mal war ich mit etwa 18 Jahren als Besucher dabei. Seit letztem Jahr bin ich im OK und für die Bands verantwortlich. Wer steht hinter dem Openair?

 

Das Openair ist ein eigener Verein – so wie übrigens auch das Let’s – und wir beide stehen in Korporation mit dem Fismo. Welches Publikum wird erwartet, und warum kommen die Leute?

Es wird erfahrungsgemäss ein altersdurchmischtes Publikum aus der Region sein. Aufgestellte Leute, die Freude an der Musik haben und die unsere Kultur fördern und unterstützen möchten. Das Openair ist einer der schönsten Anlässe, man kennt einander, kann tolle Musik und eine unbeschreibliche Stimmung erleben. Der Freitagabend ist perfekt, um ins Fürobigbier zu kommen – und zu bleiben.

 

Wie sieht das Programm aus?

Wir haben ganz unterschiedliche Bands gewinnen können, und es wird ein abwechslungsreicher Mix sein: Der Freitagabend rockt durch die Bands «Varidian», «Basement Saint» und «lost in transit», und der Samstag lädt zum Tanzen und Bewegen ein. Es spielen auch Einsiedler Bands, was ich absolut wichtig finde, denn sie sollen auch eine Plattform bekommen. Und am Samstagmittag findet ein cooles Kinderkonzert statt.

 

In welcher Band spielen Sie, und wann ist Ihr Auftritt?

Ich bin Sänger und Gitarrist bei «lost in transit». Wir haben 2017 als «drivein» begonnen und schreiben inzwischen unsere eigenen Songs aus Themen des Lebens, in denen sich das Publikum wiederfinden kann. Wir spielen am Freitag als dritte Band bis kurz vor Mitternacht.

 

Welches ist das Highlight des diesjährigen Jubiläums-Openairs?

Ich finde, die neue Bühne des Kulturvereins, das Ambiente im Paracelsuspark mit Lichtergirlanden und mit Sicht auf das imposante Kloster sowie die verschiedenen Bands sind genügend Highlights. Zudem findet am Samstag ein Kinderkonzert statt, das zusammen mit der Hüpfburg und weiteren Attraktionen sicher auch ein Highlight für Familien sein wird. Ist es schwierig, Helferinnen und Helfer zu finden? Wir haben das Glück, den Kulturverein im Rücken zu haben, denn es ist nicht einfach, externe Helfende zu finden, um die verschiedenen Schichten zu besetzen. Ich fürchte, es wird immer schwieriger, junge Leute zu gewinnen. Sie legen sich nicht gerne fest und möchten sich lieber alle Optionen offenlassen. Wie hat sich das Openair seit den Anfängen verändert? Bis 2023 wurde es als Einsiedler Musikfest durchgeführt, die Hauptstrasse wurde gesperrt, mehrere Bühnen aufgestellt, und verschiedene Lokale mach-ten mit. Dann verlagerte es sich ins Oberdorf, inzwischen haben wir uns verkleinert und spielen im Paracelsuspark mit wirklich schönem Ambiente. Welches Getränk darf bei Ihnen am Freitag nicht fehlen? Da bin ich nicht so kompliziert, wenn ich meine Wasserflasche dabeihabe, bin ich glücklich – ich trinke nicht viel Alkohol, schon gar nicht vor einem Auftritt.

 

Infos

3./4. Juli Openair Einsiedeln. Türöffnung Freitag: 17.30 Uhr. Türöffnung Samstag: 11 Uhr für das Kinderprogramm, ab 14 Uhr Abendprogramm. Kombitickets: 35 Franken.

 

Einsiedler Anzeiger / Franziska Keller

Autor

Einsiedler Anzeiger

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.06.2026

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