Musik
Ein traumhaftes Neujahrskonzert
Am Samstag lud Olivera Kälin in ihr Atelier am Klosterplatz zum Neujahrskonzert. Das Konzert wurde auf der Querflöte und der Harfe gespielt.
Eine stattliche Anzahl interessierter Kunst- und Musikliebhaber fand sich am späteren Samstagnachmittag im Kunstatelier von Olivera Kälin, Olivera Art, ein. Nach der Begrüssung übernahm das Duo nouveau pastel. Das musikalische Duo besteht aus der Luzernerin Evamaria Felder (Querflöte) und der Berline-rin Maura Knierim (Harfe). Die zwei Protagonistinnen lernten sich bei ihrem Studium in Wien kennen. Seit jenem Zeitpunkt teilen die beiden ihre Neugier für Klang und Farbe, daher auch der Name. Ihre Programme erhielten dadurch auch Farbnamen wie Aquamarin oder Nachtblau. Da es am Samstag ein Neujahrskonzert war, spielten sie verschiedene Stücke aus diesen Program-men. Und nicht fehlen durften natürlich – in Anlehnung an das bekannteste Neujahrskonzert – Walzerstücke.
Traumhaft schönes Konzert
Den beiden Musikantinnen gelang es, ihr Publikum zu verzaubern und sich der Musik ganz hinzugeben. Die Schwierigkeit der beiden Instrumente ist, dass die Querflöte deutlich lauter sein kann als die Harfe. Felder und Knierim hatten dies aber im Griff und setzten ihre «Arbeitsgeräte» gekonnt ein. Die gespielten Melodien lies-sen die Zuhörerinnen und Zuhörer träumen. Die gespielten Werke von Debussy, Fauré, Strauss, Schubert oder Bizet waren keine Gassenhauer – einzig der Walzer aus der Operette «Die Fledermaus» vielleicht –, sondern vielmehr Balsam für die gestresste Seele der aktuellen Zeit. Dem aufmerksamen Konzertbesucher fiel auf, dass die Harfenistin nicht nur die Saiten mit den Fingern «zupfte», sondern auch viel mit den Füssen arbeitete. Maura Knierim nutzte die Chance gegen Schluss und erklärte, was sie genau mit den Füssen machte. Unten an der Harfe befinden sich viele Pedale. Diese nutzte sie jeweils, um bei den verschiedenen Saiten die Töne zu ändern. Zum Ausklang des Konzerts wurde ein Apéro serviert und das eben erlebte Konzert ausgiebig mit den involvierten Personen besprochen.
Einsiedler Anzeiger / René Hensler
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Einsiedler Anzeiger
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