Kunst & Design
Volles Haus an der Vernissage im Mattli
Im Antoniushaus ist die Ausstellung «Transitus – Übergänge» zu sehen.
Am Freitagabend wurde die Ausstellung «Transitus – Übergänge» mit einer gut besuchten Vernissage eröffnet. Über 80 Interessierte fanden sich im Mattli Antoniushaus in Morschach ein, um die Bilder von Manuela Odermatt und die Naturgestaltungen von Isabella Lenzlinger zu entdecken. Die Ausstellung stiess auf ein überwältigend positives Echo.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Thema des Übergangs: Aufbruch und Abschied, Werden und Vergehen, Wandel und Neubeginn. Das lateinische Wort Transitus bezeichnet ein Hinübergehen und verweist damit auf jene kleinen und grossen Schwellen, die das menschliche Leben prägen.
Werkgruppen von Odermatt
Manuela Odermatt, die in ihrem Atelier Meliart arbeitet, zeigt drei miteinander verbundene Werkgruppen. Ihre Bilder widmen sich den Erfahrungen von Lebensübergängen, dem Transitus des Franz von Assisi sowie dessen Sonnengesang. In einer poetischen Bildsprache verbindet sie persönliche und spirituelle Themen mit der Frage, wie Wandel, Verletzlichkeit und Hoffnung sichtbar werden können. Eigene Texte zu den Werken und ein eigens für die Ausstellung aufgelegtes Begleitheft vertiefen den Eindruck des Geschauten.
Florales von Lenzlinger
Isabella Lenzlinger vom Atelier Isabellarte setzt sich in ihren floralen Naturgestaltungen mit den Schätzen der Natur auseinander. Gesammelte Materialien werden zu sorgfältig komponierten Arrangements, in denen sich Blühen, Vergehen und neue Gestalt begegnen. Ihre Arbeiten laden dazu ein, innezuhalten und die oft übersehenen Wunder der Natur bewusst wahrzunehmen.
Die Verbindung von Malerei und Naturgestaltung eröffnete den Besucherinnen und Besuchern vielfältige Zugänge zum Ausstellungsthema. Viele Gespräche und die spürbare Aufmerksamkeit zeigten, wie unmittelbar die Werke berührten. Die musikalische Begleitung durch Anne Favez Simmen am Klavier und Fredi Rütimann am Didgeridoo verlieh der Vernissage eine zusätzliche klangliche Dimension und trug zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.
Bote der Urschweiz / eing
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SchwyzKulturPlus
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