Ein Eindruck von der Kunst Schwyz damals in der Zementfabrik, Brunnen
Ein Eindruck von der Kunst Schwyz damals in der Zementfabrik, Brunnen
Ein Eindruck vond er Lichtinstallation "The Flow of Time" in der Ausstellung im Kraftwerk Augst
Ein Eindruck vond er Lichtinstallation "The Flow of Time" in der Ausstellung im Kraftwerk Augst
Bridges aus der Ausstellung im Kraftwerk, Augst
Bridges aus der Ausstellung im Kraftwerk, Augst
Ein Bild aus der Ausstellung in der UPK, Basel
Ein Bild aus der Ausstellung in der UPK, Basel
Irène Hänni in der Galerie Eulenspiegel, Basel
Irène Hänni in der Galerie Eulenspiegel, Basel
Irène Hänni vor einem ihrer Bilder
Irène Hänni vor einem ihrer Bilder
Ihre Arbeit in der Ausstellung des Forum Künstlerbuch Basel in der damaligen Galerie am Leewasser, Brunnen
Ihre Arbeit in der Ausstellung des Forum Künstlerbuch Basel in der damaligen Galerie am Leewasser, Brunnen

Kunst & Design

Literatur

Hänni Irène

Goldau

Irène Hänni (bürgerlicher Name Hänni Epp) stellt ihre Werke seit 1995 regelmässig in offiziellen Ausstellungsräumen wie Galerien und Museen sowie zeitweilig in Kliniken oder ausgewählten Hotels aus. Zur Basis ihres Schaffens gehören ihre Fotografien.

Im Werk von Irène Hänni ist eines offensichtlich: Ihre Arbeiten fordern die Betrachter heraus. Sie ist auf vielen Gebieten unterwegs. Ihre Bilder und Installationen haben seit 2004 stets etwas zu tun mit ihren eigenen Fotografien. Die frühe Phase mit Serigrafie scheint abgeschlossen. Ihre Malerei ebenso. Und doch kommen partiell in ihren Werken manchmal ins Werk integrierte Zeichnungen oder Übermalungen einzelner Bildteile vor. Ihre Bücher bindet sie seit Anbeginn selber. Seit 2011 erarbeitet sie auch Hardcovereinbände.

In Basel geboren und aufgewachsen, lebt sie seit 2001 in Goldau im Kanton Schwyz und hat seit November 2018 ihr Atelier R6 in Steinen, ebenso im Kanton Schwyz. Mehr Informationen zu den Werken und zur Biografie sind auf ihrer Website zu finden.

Die Kunsthistorikerin Marie-Louise Hieronymus schreibt auf ihre Frage nach einer Charakterisierung von Hännis Werken zum Thema Überblendungen aus ihrer Warte mit Sicht auf die beiden älteren Texte zum Werk von Elfi Thoma und Julia Gygax:

«Sie treffen den Puls unserer Gegenwart. Ihre Werke sind Zeitdokumente im eigensten Sinn. Sie zeigen durch transparentes Überlagern und Verwischen fester Formen eine Mehrdimensionalität, eine beunruhigende Mehrdeutigkeit, will heissen: Mit jedem Blick wird die Welt eine andere; es existiert keine feststehende Wirklichkeit, vielmehr entstehen laufend sich verändernde Summen von Erlebnissen, von Bildern. Ihre Werke teilen mit: Das als anscheinend real Wahrgenommene lässt sich nicht so malen / fotografieren / filmen, wie man es sieht, weil es sich ohnehin im nächsten Moment verwandelt. Durch das partielle Auflösen von Konturen entsteht eine nie enden wollende Bewegtheit, eine «Unschärferelation», die uns alle Heutigen jederzeit beschäftigt. Zudem wird das unaufhaltsam sich Verändernde verstärkt im gleichzeitigen Aufleuchten von Bildern / Rhythmen, in der laufenden Ordnung des Polyptichons. Der Betrachter wird eingeladen, solche Bildfolgen abzuschreiten, sich zu bewegen im Akt des dynamischen Aufnehmens...»

Die Kunsthistorikerin Ute W. Gottschall schreibt zu den Lichtarbeiten der Künstlerin:

«Das Schaffen der zeitgenössischen Künstlerin Irène Hänni ist in seiner Summe sehr vielseitig und zeigt kontinuierliche Entwicklung auf. Charakteristisch in ihren Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit neuen Medien und die Umsetzung ihrer Kunst mit neuen Techniken. Ohne Berührungsangst wandelt sie zwischen der Kunst der Fotografie des 19. Jahrhunderts hin zu den neuen Medien des 21. Jahrhunderts. Sie lässt sich bewusst ein und vertieft. Dabei lassen auch die Umsetzungen ihrer Arbeiten für den Betrachter eine Reise zu. Ausgehend von der spätantiken oder frühmittelalterlichen Bildform, Diptychon oder Triptychon, einem Nebeneinander von Bildtafeln, macht sie sich zu einer neuen Form auf. Gleich einem modernen und neu formulierten Polytychon wirken die hintereinander gelegten Bilder, die eine Vielschichtigkeit des Raums in der Fläche ausdrücken. Hänni bildet die Dreidimensionalität in die Fläche ab und erhebt sie als Skulptur in eine ganz neue Dimensionalität, die in den Skulpturen und Installationen aber wieder raumumgreifend und mehrdimensional werden...»

Die Kunsthistorikerin Barbara van der Meulen schreibt zu Hännis Bildern von der Papierfabrik Zwingen im Band: «Eine Papierfabrik im Verschwinden»:
«...Irène Hänni ist es gelungen, mit ihren Aufnahmen Raum- und Zeitkapseln für einen Betrachter bereit zu stellen, um imaginär – sei es zwischen den Buchseiten oder vor den grossformatigen Ausstellungsbildern – in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft einzutauchen...»

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6410 Goldau

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