60 Sängerinnen und Sänger formierten sich über das vergangene Wochenende unter Leitung von Peter Bachmann zu einem Ad-hoc-Gospelchor und präsentierten das Gelernte am Sonntagabend. Silvia Emmenegger übernahm einen Solopart. Bild Hans Ueli Kühni
60 Sängerinnen und Sänger formierten sich über das vergangene Wochenende unter Leitung von Peter Bachmann zu einem Ad-hoc-Gospelchor und präsentierten das Gelernte am Sonntagabend. Silvia Emmenegger übernahm einen Solopart. Bild Hans Ueli Kühni

Nachrichten

14 Stunden für Auftritt geübt

Am Sonntagabend zeigten 60 Sängerinnen und Sänger im Gemeinschaftszentrum Freienbach bei einem Gospelkonzert, was sie seit Freitagabend zusammen eingeübt hatten. Das Resultat war fantastisch.

Bereits zum neunten Mal fanden über das vergangene Wochenende in Freienbach die Gospel- tage statt. 60 Sängerinnen und Sänger, die sich zum Teil noch nie gesehen hatten, formierten sich unter Leitung von Peter Bachmann zu einem Ad-hoc-Gospelchor.EinigeTeilnehmer brachten Gesangserfahrung mit, für andere war es Neuland.

Der Chorleiter schätzte es hoch, dass Personen aus allenAltersgruppen mitmachten und dass auch einige Männer dabei waren. Man habe am Freitagabend mit den Proben für zwölf Lieder angefangen, am Samstag fast den ganzen Tag damit verbracht und auch den Sonntag geopfert, um am Abend dann den grossen Auftritt vor Publikum bestreiten zu können. Peter Bachmann machte dem Chor ein grosses Kompliment: «Ihr seid fantastisch.»

Guter Chor und perfekte Solisten

Dass das so war, konnte man gleich beim ersten Lied «I’m Willing To Go» hören, bei dem Claudia Kägi ihren ersten Solopart bravourös meisterte. Bei den zwei A-Capella-Stücken «There Is No Other Name» und «I Love The Lord Messiah» bewiesen die Singenden, dass sie auch ohne Begleitband stilsicher waren. Nach weiteren Liedern, bei denen man auf der Bühne ausschliesslich strahlende Gesichter ausmachen konnte, trat Silvia Emmenegger mit dem bekannten Lied «Imagine» als Solistin auf. Sie erntete für ihren Einsatz grossen Applaus. Weitere Soloparts übernahmen Dino Bigi und Pia Bachmann – beide ebenfalls stilsicher und gewandt. Der Chor-leiter meinte, es brauche doch etwas Mut, alleine vor grossem Publikum zu singen.

Grosses Repertoire

Das Repertoire umfasste Gospellieder mit Elementen aus Soul, Funk und Pop. Begleitet wurde derAd-hoc-Chor von Patrick Mettler (Piano), Roberto Carrasco (E-Bass) und Urs Habegger (Schlagzeug), ohne dass sich die Instrumente in den Vordergrund gedrängt hätten. Der grosse Applaus am Ende bewies, dass die zahlreich erschienenen Besucher vollumfänglich begeistert waren. Bei solch einem grossen Erfolg darf man hoffen, dass der Anlass auch im kommenden Jahr wieder realisiert wird.



Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.09.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/TngSKH